Mit diesem Artikel beantworte ich mir Fragen, die ich mir seit Jahren stelle: Hatte unser Sohn wirklich ADHS in seiner Kindheit? Ist das ADHS mit der Pubertät verschwunden? Welche Rolle spielt die Hochbegabung in seinen Herausforderungen? Obwohl ich schon öfter Fachleute auf Social Media dazu befragt hatte, erhielt ich doch nie eine Antwort darauf. Als mir eine andere Mutter von ihrem Sohn die gleiche Geschichte erzählte, habe ich Claude gefragt. Gemeinsam haben wir Studien recherchiert und geben nun eine Antwort auf die Frage: Wächst sich ADHS in der Pubertät aus? Lies hier meinen Erfahrungsbericht mit Studien.
Unsere Diagnostikreise von ADHS bis Hochbegabung
Um dir meine Fragestellung zu begründen, erzähle ich kurz von der Diagnostikreise, die wir mit unserem älteren Sohn durchgemacht haben. Wir haben insgesamt 5 klinische Diagnostiken machen lassen. Die erste in der Grundschule, dort wurde ADHS diagnostiziert mit einer überdurchschnittlichen Begabung. Nach meinen zahlreichen eigenen Recherchen passten die Symptome sehr gut.
In weiteren zwei Diagnostiken wurde das ADHS bestätigt. Mittlerweile hatten sich die Schulprobleme derart zugespitzt, dass unser Sohn nur noch schlechte Noten schrieb und er selbst frustriert über diesen Umstand war. Er wurde nach der 3. Diagnostik medikamentös eingestellt und so stabilisierte sich die Lage bis zur Pubertät. Unsere ganze Geschichte zu erzählen, wäre hier zu lang. Wenn du tief eintauchen möchtest, lies gerne mein Buch dazu.
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Oder doch eine Autismus Spektrum Störung?
Als die Pubertät mit ca. 12 Jahre eintrat, veränderte sich unser Sohn. Als hätte man einen Schalter umgelegt, wandelte sich sein hyperaktives Wesen. Er wurde zum tiefenentspanntesten Menschen, den ich kenne. Das ist er auch heute mit 22 Jahren noch. Die Medikamente setzte er ab, denn auch nach alternativen Medikationen beschwerte er sich über innere Anspannung und Nervosität.
In der Schule verschlechterte sich jedoch die Situation. Er hinterfragte immer mehr den Lernstoff in einigen Fächern und saß teilweise apathisch im Unterricht. Die Lehrkräfte vermuteten eine Autismus Spektrum Störung, und so machten wir eine weitere Diagnostik, die sich aber nicht bestätigte.
Die Hochbegabung wurde mit 16 Jahren entdeckt
Die Situation in der Schule spitzte sich immer mehr zu. Er vermied den Unterrichtsbesuch immer mehr. Als er die 9. Klasse schließlich wiederholen sollte, verweigerte die Schule komplett für 2 Jahre. In dieser Zeit haben wir eine Begabungsdiagnostik auf Anraten unseres Coaches machen lassen. Hier wurde die Hochbegabung entdeckt, das Begabungsprofil stellte sich als heterogen dar. Während einige Werte unter 130 lagen, gab es einen Ausschlag im räumlich-visuellen Denken von 142. Der Gesamt-IQ wurde mit 131 berechnet.
Mit 17 Jahren schließlich bestand der Verdacht auf eine Depression. Unser Sohn besuchte eine letzte Diagnostik, die uns überraschte. Der Psychologe sagte uns im Abschlussgespräch, dass er keine Anzeichen für ADHS, Autismus Spektrum Störung (ASS) oder Depression gefunden hat. Aber wenn er sich sein heterogenes Begabungsprofil anschaue, wäre klar, woher die Herausforderungen kommen.
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Anzeichen von Hochbegabung und die Symptome von ADHS oder ASS
Er begründete es damit, dass unser Sohn sich so tief in seinen Gedanken und Welten verstricken würde, und dort oft nicht mehr herausfände. Das wirke sich aus durch ein stilles und nach innen verkehrte Verhalten, Zerstreutheit und vieles mehr. Diese Anzeichen erinnerten an ADHS, Autismus aber auch an Depression. Es wären aber nur Eigenschaften der Begabung, und so müsse er lernen, damit zu leben. Über die Verwechslung von Symptomen von Neurodivergenzen liest du hier mehr.
Ich erinnerte mich daran, dass viele Lehrkräfte sagten, dass er traurig und deprimiert wirke. Ich kannte diese Momente auch von zuhause. Jedoch war es so, dass unser Sohn in seinen eigenen Welten verweilte, meist irgendetwas innerlich konstruierte und darüber nachdachte. Er war dann kaum ansprechbar. Wenn er fertig war, durften wir einen Schwall an Ideen erwarten, die er über uns regelrecht ausgoss.
Die Auswirkungen von ADHS im Gehirn
Ich bin keine Expertin für ADHS, aber ich habe mich damals als Mutter viele Jahre damit beschäftigt. Mittlerweile ist die Forschung weiter. Aus diesem Grund habe ich Claude nach aktuellen Studien gefragt, die du auch zusammengefasst am Ende des Artikels verlinkt findest. Die Ergebnisse fasse ich hier mit meinen eigenen Worten und Zitaten zusammen.
Wir haben bisher immer gedacht, dass ADHS ein Dopamin-Mangel im Gehirn sei. Das ist aber zu einfach gedacht. Es geht eher um die Effizienz der Signalweiterleitung im Präfrontalen Kortex. Dieser ist für Impulskontrolle, Aufmerksamkeitssteuerung und Planung zuständig. Es geht um eine Problematik in der Steuerung der exekutiven Funktionen.

Die verzögerte Reifung im Präfrontalen Kortex
Ein Beispiel ist der Hyperfokus. Wenn Hochbegabte in einen Hyperfokus geraten, können sie diesen in der Regel leichter beenden als Menschen mit ADHS, deren Selbststeuerung strukturell beeinträchtigt ist. Dazu ein Zitat: „ADHS ist mit genetischen Veränderungen assoziiert, die die Catecholamin-Signalgebung schwächen und in manchen Fällen die Reifung des präfrontalen Kortex verlangsamen.“ (Quelle 1, mehr unter dem Artikel). Catecholamine sind eine Familie von Botenstoffen, also die Neurotransmitter.
Der Präfrontale Kortex ist sensibel für sein neurochemisches Umfeld. Das heißt, zu wenig Dopaminaktivität führt zu Unaufmerksamkeit und Impulsivität. Aber auch zu viel wäre schädlich, die Balance ist wichtig. Methylphenidat erhöht die Dopaminverfügbarkeit.
Genvarianten beeinflussen die Entwicklungs-Verzögerung
Dazu kommt ein zweiter Faktor: Der präfrontale Kortex ist das letzte Hirnareal, das während der körperlichen Entwicklung überhaupt ausreift. Das passiert beim Menschen normalerweise bis Mitte 20. Bei einem Teil der Menschen mit ADHS geschieht diese Entwicklung nachweislich verzögert, im Schnitt um zwei bis drei Jahre (Quelle 2, mehr unter dem Artikel).
Diese Verzögerung ist genetisch bedingt. Bestimmte Genvarianten, etwa im Dopamintransporter DAT1 oder im Rezeptorgen DRD4, beeinflussen, wie effizient die Signalübertragung im PFC funktioniert und wie schnell er reift. Für manche ADHS-Betroffene bedeutet das, dass ihr Gehirn irgendwann aufholt.

ADHS und der Umbau im Gehirn in der Pubertät
Unser Sohn zeigte in seiner Kindheit viele Symptome eines ADHS. Doch als die Pubertät eintrat, veränderte sich das Bild und viele Symptome verschwanden oder veränderten sich. Daher bleibt die wichtigste Frage für mich: Warum kann die Pubertät ADHS-Symptome verändern? Die Antwort liegt in einem Prozess, der im Deutschen noch keinen richtig eingeführten Begriff hat, auf Englisch aber „Synaptic Pruning“ heißt.
Pruning bedeutet wörtlich „Beschneiden“, vergleichbar mit einem Obstbaum, den man zurückschneidet, damit er kräftiger wächst. Im Gehirn bezeichnet es den systematischen Abbau überschüssiger synaptischer Verbindungen. Ein Kind wird mit einem massiven Überangebot an neuronalen Verbindungen geboren. Das Gehirn baut daher zunächst weit mehr Synapsen auf als es langfristig braucht. Was genutzt wird, bleibt. Was nicht genutzt wird, wird abgebaut. Das Gehirn wird dadurch nicht kleiner, sondern präziser und schneller.
Die Phasen des Pruning bis zur Pubertät
Dazu ein weiteres Zitat: „Das Gehirn verdrahtet sich ab Einsetzen der Pubertät bis etwa zum 24. Lebensjahr um, besonders im präfrontalen Kortex. Der Umbau erfolgt durch synaptisches Pruning und Myelinisierung." (Quelle 3 – mehr unter dem Artikel). Myelinisierung ist die Isolierung von Nervenfasern, die Signale schneller leitet.
Pruning findet in 3 Phasen statt:
- Frühe Kindheit: erste große Bereinigungsphase
- Pubertät (ca. 11–15 Jahre): zweite intensive Phase, das ganze Gehirn betreffend
- Späte Adoleszenz bis ca. 25 Jahre: letzte Phase, konzentriert auf den präfrontalen Kortex
Im präfrontalen Kortex eines ADHS-Kindes bestehen noch zu viele ungeordnete Verbindungen, wie ein Rauschen. Die Symptome von ADHS können teilweise ein Ausdruck des noch nicht fertigen Zustands sein. Mit dem Pruning wird das System effizienter.

Unterschiede in der ADHS-Entwicklung bei Jungen und Mädchen
Bei der Entwicklung von Jungen und Mädchen gibt es im Hinblick auf ADHS Unterschiede. So werden bei Jungen die Dopaminrezeptoren vor und während der Pubertät überproduziert. Ihre Dichte sinkt im Übergang zum Erwachsenenalter wieder. Das deckt sich mit dem klinischen Bild, dass sich eine hohe Hyperaktivität in der Kindheit mit der Pubertät abschwächt.
Bei Mädchen läuft es umgekehrt: Östrogen erhöht die Dopaminverfügbarkeit, was in östrogenreichen Zyklusphasen die Symptome verbessern kann. Fällt der Östrogenspiegel jedoch, verschlechtern sie sich. Klinische Längsschnittstudien zeigen, dass Jungen mit ADHS in der Entwicklungsphase deutliche Verbesserungen bei emotionalen Symptomen zeigen, während Mädchen gleich hohe oder sogar steigende Werte bei emotionaler Dysregulation, Angst und Depression aufweisen (Quelle 4 – mehr unter dem Artikel)
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Die Zahlen: Wie häufig ist eine stabile Remission bei ADHS?
Ich bin heute mehr denn je davon überzeugt, dass unser Sohn bis zur Pubertät ADHS hatte, diese aber mit Einsetzen der Pubertät verschwunden ist. Es ist viele Jahre her, da hatte ich dies im Internet gelesen, dass dies möglich sei. Aber ich habe die Quelle leider nicht mehr gefunden. Ich habe Experten auf Social Media dazu befragt, aber keine Antwort erhalten. Als aber nun eine Mutter eine ähnliche Geschichte in einem Kommentar erzählte, wurde ich hellhörig.
Also greife ich nun die wichtigste Frage auf: Kann ein ADHS mit Eintritt in die Pubertät verschwinden? Die klare Antwort ist: Ja, das kann es. Darauf weist die MTA-Studie (Multimodal Treatment Study of ADHD) hin. Es ist die größte und am längsten laufende ADHS-Längsschnittstudie weltweit. Hier wurden 483 Kinder mit ADHS (kombinierter Typ) über 16 Jahre an neun Messzeitpunkten begleitet, von einem Durchschnittsalter von 8,5 bis 25 Jahren.
Die Studien zeigen vier Verlaufstypen von ADHS
Die beiden Studien, aus denen diese Ergebnisse zusammengefasst sind, stammen aus den Jahren 2022 und 2024, beide Quellen findest du unter dem Artikel (Quelle 5 und Quelle 6). Die 2024er Studie wurde außerdem mit dem Paul Wender Best Paper Award der American Society of Clinical Psychopharmacology ausgezeichnet.
Das sind die Ergebnisse:
- Verlaufstyp 1: Fluktuierend. Das heißt, es besteht ein Wechsel in der Remission (Nachlassen oder Verschwinden von Krankheitssymptomen) oder ein Rückfall. Das ist mit 63,8 % der häufigste Verlauf.
- Verlaufstyp 2: Partielle Remission. Hier werden die Symptome deutlich schwächer, sind aber noch vorhanden. Die anhaltenden Restsymptome betreffen 15,6 %.
- Verlaufstyp 3: Stabil persistierend. Die ADHS-Symptome bleiben dauerhaft bestehen. Es besteht ein erhöhtes Komorbiditätsrisiko, also zusätzliche psychische Erkrankungen, wie Depression, Angststörungen, Suchterkrankungen oder Schlafstörungen. Dies betrifft 10,8 %.
- Verlaufstyp 4: Stabile Remission/Recovery. Die Symptome verschwinden in diesem Fall dauerhaft. Das ist mit 9,1 % der seltenste Verlauf.

Fluktuierendes ADHS im Erwachsenenalter
Es steht also fest, dass ein ADHS sich mit der Pubertät verändern kann. Im größten Verlaufstyp besteht ein Wechsel in der Remission. Eine mögliche Erklärung dafür liegt im Pruning. Die Schwankungen in den Symptomen sind dann u. a. von der Umgebungsstruktur (Schule, Abläufe, Erwartungen), von Schlaf, Stress (Cortisol) und Hormonschwankungen und dem Umfeld abhängig.
Das ADHS-Gehirn im Erwachsenenalter hat sich zu einem System entwickelt, das unter optimalen Bedingungen nahezu symptomfrei funktionieren kann. Unter schlechten Bedingungen leidet es deutlich. Die Schwankungen liegen in einem weniger robusten System und seine Reaktion auf ein sich ständig veränderndes Umfeld.
ADHS bei unserem Sohn: Partielle oder stabile Remission (Recovery)?
Ob die Symptome deutlich schwächer geworden sind oder komplett verschwunden sind, kann wahrscheinlich nur unser Sohn selbst beantworten. Als Mutter habe ich jedoch beobachtet, dass sich das Verhalten unseres Sohnes deutlich verändert hat. So ist die Hyperaktivität vollständig verschwunden, ebenso die Impulsivität. Die Schwierigkeiten mit den exekutiven Funktionen haben sich weitgehend aufgelöst und auch die Unaufmerksamkeit ist zu einem großen Teil weg.
Was geblieben ist, ist seine Zerstreutheit. So vergisst er nach wie vor ständig die Brötchen auf dem Toaster, oder hat Schwierigkeiten, wenn er schnell Entscheidungen treffen soll. Ansonsten zeigt er die typischen Merkmale eines Hochbegabten, der durch sein heterogenes Profil ab und zu in gedankliche Schwierigkeiten gerät und sich verzettelt. Die Frage, ob das ADHS doch irgendwann wiederkommen kann, darf ich vorsichtig verneinen. Laut MTA-Studie gilt eine Remission als stabil, wenn sie über mindestens zwei aufeinanderfolgende Messzeitpunkte, hier also etwa 2 bis 4 Jahre, ohne Rückfall anhält. Bei uns sind seit Einsetzen der Pubertät ca. 10 Jahre vergangen. Wir können also von einem Recovery-Zustand sprechen, ein dauerhaftes Verschwinden der Symptome ohne Rückfall.

Ein Fazit: Kann ADHS in der Pubertät verschwinden?
Ein weiterer starker Punkt in der Beweisführung kommt für mich hinzu. Methylphenidat hat bei unserem Sohn nach der Pubertät plötzlich nicht mehr geholfen. Vielmehr erzeugten die Medikamente körperlichen Stress. Das Medikament erhöht die Dopaminverfügbarkeit. Wenn also das System sich durch die pubertäre Reifung in Richtung Normalbereich verschoben hat, musste der Effekt ins Gegenteil kippen.
Unser Sohn ist heute 22 Jahre jung. Während er früher stets im Hier und Jetzt lebte und ihm alles egal war, sogar seine Zensuren in der Schule, so ist er heute ehrgeizig und hat Pläne für seine Zukunft. Nach der Gesellenprüfung, in die er zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels steckt, möchte er seine Meisterprüfung machen.
Eine Zukunft ohne ADHS aber mit neuen Herausforderungen
Er hat seinen Weg und seine Begeisterung gefunden. Wir als Eltern sind froh und glücklich, dass dem so ist. Vorbei sind die Zeiten, in denen er früher mühsam aus dem Bett geholt werden musste. Seine ganze Ausbildung hindurch ist er eigenständig aufgestanden, weil er um 6:30 Uhr auf der Arbeit sein wollte.
Vorbei sind die Zeiten am PC, weil er sich der Welt entzog und doch viel lernte, was er lernen wollte. Heute hat er seine Begeisterung in seinem Job gefunden und lebt mit jeder Faser seines Körpers dafür. Auch die Zeiten in seiner Kindheit, in denen wir keine zwei Sätze mit ihm wechseln konnten, weil er so abgelenkt war. Heute ist er ein willkommener und interessierter Gesprächspartner, der tief in Diskussionen eintaucht.

Wir hatten Glück – aber…
Ich hingegen bin glücklich, dass ich nach all den Jahren eine Antwort auf meine Fragen gefunden habe. Das ADHS unseres Sohnes scheint sich tatsächlich ausgewachsen zu haben. Darauf deutet alles hin. Wir dürfen dieses Glück genießen. Und gleichzeitig weiß ich, dass es so viele ADHSler gibt, die unter den Beeinträchtigungen weiterhin leiden. Vor allem Mädchen laufen auch hier, wie in einem anderen Artikel zu Hochbegabung beschrieben, unter dem Radar.
Es gibt so viele Erwachsende, vor allem Frauen, die erst spät ihre ADHS-Diagnose erhalten haben. Es ist gut, dass dies in den Medien thematisiert wird und es Vorbilder für junge Menschen gibt. Das hilft ihnen, selbst mit dieser Beeinträchtigung zurechtzukommen und diese anzunehmen. Wichtig ist, dass der Fokus vom Umfeld nicht nur auf die besonderen, stärkenden Eigenschaften gelegt wird, sondern die Menschen auch in ihren Herausforderungen und Beeinträchtigungen gesehen werden. Und dass sie Unterstützung bekommen, wenn sie diese benötigen und einfordern.
Alle Quellen aus diesem Artikel
Quelle 1: Arnsten, A.F.T. (2009): Stress signalling pathways that impair prefrontal cortex structure and function. Nature Reviews Neuroscience, 10, 410–422. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19277053/
Quelle 2: Shaw, P. et al. (2007): Attention-deficit/hyperactivity disorder is characterized by a delay in cortical maturation. Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), 104(49), 19649–19654. https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.0707741104
Quelle 3: Arain, M. et al. (2013): Maturation of the adolescent brain. Neuropsychiatric Disease and Treatment, 9, 449–461. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3621648/
Quelle 4: De Ronda et al. (2023): ADHD-related sex differences in emotional symptoms across development. European Child & Adolescent Psychiatry. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37368082/
Quelle 5: Sibley, M.H. et al. (2022): Variable Patterns of Remission From ADHD in the Multimodal Treatment Study of ADHD. American Journal of Psychiatry, 179(2), 142–151.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34384227/
Quelle 6: Sibley, M.H. et al. (2024): Characteristics and Predictors of Fluctuating Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder in the Multimodal Treatment of ADHD (MTA) Study. Journal of Clinical Psychiatry, 85(4), 24m15395.
https://www.psychiatrist.com/jcp/fluctuating-adhd-multimodal-treatment-of-adhd-mta-study/




















