Seit ich mein Buch „Hochbegabt gescheitert – und neue Türen öffnen sich“ 2024 veröffentlicht habe, bin ich zu Gast im Insta-Lehrerzimmer. Meine Botschaften richten sich vor allem auch an Lehrkräfte. Denn Schulen sind das Bindeglied und oft die Ursache, warum Hochbegabte mit großen Herausforderungen konfrontiert sind. Daher ist das Thema Schulentwicklung eins, was mich sehr interessiert und was ich auch in meinem Buch thematisiert habe. Auf Instagram folge ich einigen Lehrkräften, Schulleitungen und Visionären. Drei davon haben inspirierende Aussagen gemacht, die ich mir sofort notieren musste. Viel Spaß also bei diesem Artikel mit 3 Lehrkräfte-Zitaten, die Eltern von Hochbegabten Hoffnung machen.
Warum Schulentwicklung für hochbegabte Kinder so wichtig ist
In meinem Blog informiere ich über die besonderen Merkmale von Hochbegabten. Diese sind die Ursache dafür, dass viele hochbegabte Kinder und Jugendliche in der Schule Probleme entwickeln. Einige von ihnen rutschen ins Underachievement oder leiden möglicherweise unter den stillen Folgen der ständigen Unterforderung. Der Schulbesuch kann so zu einem Kraftakt für die ganze Familie werden.
Ich betrachte Schule als Nadelöhr, durch das die besonders begabten Kinder hindurchmüssen, um ihre Abschlüsse zu erreichen. Sie sind notwendig, damit sie sich später frei entfalten und ihre Begeisterung für ihre Themengebiete ausleben und beruflich verwirklichen können. Das traditionelle Schulsystem ist jedoch für den Durchschnitt ausgelegt, wobei du dies ohne Wertung verstehen darfst. Aufgrund der Eigenschaften von Hochbegabung werden einige Kinder regelrecht ausgebremst.

Schulverweigerungen und Schulabbrüche sollte die Bildungspolitik alarmieren
Die meisten Schülerinnen und Schüler gelangen gut durch die Schule. Alarmierend ist aber, dass die Zahlen von Schulverweigerungen bereits im Grundschulalter immer mehr ansteigen. Oft steckt eine Hochbegabung dahinter. Und auch die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die ohne Abschluss die Schule verlassen, wächst laut nationalem Bildungsbericht stetig an.
Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und weiterentwickelt. Schule hingegen verändert sich kaum. Argumente wie: „Früher hat es uns auch nicht geschadet“ und viele weitere Faktoren bremsen den Veränderungswillen. Trotzdem wird dieser bei einigen Lehrkräften immer stärker. Der Trend ist auf Social Media deutlich zu spüren und dürfte vor allem auch Eltern von hochbegabten Kindern freuen.
Schulentwicklung ist ein zäher und anstrengender Prozess
Gefördert wird der Entwicklungsprozess durch Visionäre, die bereits Schule verändert haben. Darunter Stefan Ruppaner der Alemannenschule Wutöschingen. Die Schule hat 2019 den Deutschen Schulpreis gewonnen und praktiziert die Schmetterlingspädagogik. Ebenso die Schulleiterin der Wetzlarer Albert-Schweitzer-Schule Astrid Kalantzis. Sie geht neue Wege und inspiriert durch ihre Arbeit knapp 25.000 Follower auf Instagram. Kristin van der Meer arbeitet im Quereinstieg als Grundschullehrerin an der Neuen Grundschule Potsdam (bis 6, Klasse) und zeigt in ihren Beiträgen transparent den erfolgreichen Einsatz von KI in der Grundschule.
Sie und viele anderen machen Lehrkräften Mut, es ihnen gleichzutun. Dabei sind es meist die kleinen ersten Schritte, die zählen, anstelle von großen, schnellen und umwälzenden Veränderungen, welche die Ausnahme bilden. Der Veränderungsprozess erfordert Mut und Kraft, die Lehrkräfte verspüren oft Gegenwind. Doch sie machen eins, was das Wichtigste ist: Sie alle denken Schule vom Kind aus und bauen nach und nach alte Strukturen ab.

Unsere Kinder haben Schule verweigert - der ältere sogar 2 Jahre. In meinem Buch "Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich" kannst du mehr über all die Herausforderungen rund um Hochbegabung, die wir bewältigen mussten, erfahren.
Bei Amazon - oder im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3982620169
Astrid Kalantzis – Schulleiterin einer selbstständigen Grundschule
Kennengelernt habe ich Astrid auf Instagram. Als @schulleiterin_mitvision nimmt sie ihre Follower mit und lässt sie an der Schulentwicklung und ihren Gedanken dazu teilhaben. Im März 2025 veranstaltete sie mit ihrem Team der Albert-Schweitzer-Schule – eine selbständige Grundschule in Wetzlar – das Bildungsforum vision@schule. Ich meldete mich dort an und durfte einen Workshop beitragen, den Rückblick liest du hier.
„Selbstreguliertes Lernen heißt, sich selbst als lernenden Menschen kennenzulernen.“
Astrid war zu Gast im Podcast Bildungsbaustelle, den Kristin van der Meer, Steven Bauer und Daniel Füller gemeinsam machen. Sie erzählte aus ihrem Schulalltag und ein Satz ließ mich aufhorchen: „Selbstregulierts Lernen heißt, sich selbst als lernenden Menschen kennenzulernen.“
In der Erwachsenen-Coaching-Szene geht es oft um „Mindset-Entwicklung“. Also die Art, das eigene Denken zu beobachten, zu reflektieren, abzuwägen und darauf bessere und bewusstere Entscheidungen zu treffen. Was klappt gut, was weniger und vor allem warum? Wenn ich lerne, diesen Gedanken und den damit verbundenen Gefühlen auf den Grund zu gehen, kann ich mein Leben besser steuern. Mir persönlich wurde das 2018 klar, als ich den größten Gamechanger-Moment meines Lebens erlebte. Eng damit verbunden ist auch das Konzept des Growth Mindset.

Selbstregulation ist die Voraussetzung für selbstorganisiertes Lernen
Die positiven Auswirkungen von Selbstregulation auf das Lernen liegen auf der Hand. Wenn ich weiß, was mich am Lernen hindert, kann ich Strategien entwickeln, um dem gegenzusteuern. Finde ich heraus, was mich besonders motiviert und begeistert, kann ich mehr davon in meinen Lernalltag einbauen. Genau darum geht es bei dem Konzept des selbstregulierten Lernens im Kern.
Ich finde es wunderbar, dass dieses Konzept in einigen Schulen schon bei den Jüngsten ausgebildet wird. Es bietet die Grundlage für selbstorganisiertes Lernen, wenn ich weiß, wie ich mich selbst regulieren und damit steuern kann. Das Schöne und Wichtigste dabei ist, dass es ein gemeinsamer Prozess ist. Denn eine Lehrkraft kann Schülerinnen und Schüler darin nur begleiten, wenn sie sich ebenfalls darauf einlässt und sich in ihrer Selbstregulation weiterentwickelt. Leider wird dies in der Lehramtsausbildung heute noch vernachlässigt.
Selbstregulation ist die wichtigste Lernstrategie für Hochbegabte
Gerade für Hochbegabte ist Selbstregulation wichtig. Sie neigen aufgrund ihres Pragmatismus und dem Hang, alles zu zerdenken, schneller dazu, anderen die Schuld zu geben, warum etwas für sie nicht funktioniert. Oder sie geben sich selbst die Schuld, wenn etwas aufgrund ihres Perfektionismus nicht gleich beim ersten Mal klappen will. Beides wirkt sich kontraproduktiv auf das schulische Lernen aus.
Eine Selbstbeobachtung und Reflektion, die von Lehrkräften angeleitet und begleitet wird, sorgt dafür, dass Hochbegabte wertschätzender mit sich selbst umgehen. Dies sehe ich als beste Strategie für sie, um vor allem in der weiterführenden Schule, wenn der Lernstoff ihnen eben nicht mehr zufällt, besser bestehen zu können. Selbstregulation sehe ich für sie als die wichtigste Lernstrategie an.

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Stefan Ruppaner – Schulleiter und Gründer der Schmetterlings-Pädagogik
Dass es besser ist, Schule vom Kind her zu denken, hörte ich das erste Mal von Stefan Ruppaner. Stefan war viele Jahre Schulleiter der Alemannenschule in Wutöschingen. Die ehemalige Grund- und Realschule hat er in einer großen Kraftanstrengung und einem unbändigen Willen zu einer Gemeinschaftsschule weiterentwickelt. Er gründete die Schmetterlingspädagogik, die er heute in alle Welt weiterträgt. Sein Buch „Das könnte Schule machen“, das er gemeinsam mit Anke Willers geschrieben hat, erzählt davon.
„Lernen passiert von allein, wenn es dir gut geht.“
Das wichtigste Zitat von Stefan ist ein anderes: „Unterricht ist aller Übel Anfang“. Auf dieses möchte ich heute nicht eingehen, sondern auf: „Lernen passiert von allein, wenn es dir gut geht.“ Auch diesen habe ich im Podcast Bildungsbaustelle gehört und gleicht notiert. Er spricht einen wichtigen Punkt an: Das Wohlbefinden. Wenn wir uns wohlfühlen, sind wir in der Lage, Höchstleistungen zu vollbringen. Das bedeutet, dass Leistung eine Folge des Wohlbefindens ist und nicht andersherum.
Dazu eine Zahl: Zwischen 9 % und 18 % der Schülerinnen und Schüler sind von Angststörungen laut der Gesundheitsstudie der DAK aus dem Jahr 2023 betroffen. Diesem können wir begegnen, indem wir Schule zu einem Wohlfühlort machen. Dazu ein anderes Zitat von Stefan: „Schule muss der schönste Ort im Dorf oder in der Stadt sein.“
Fühle ich mich gut, kann ich mein Potenzial zeigen
Ein kleiner Exkurs dazu. Ich habe davon geschrieben, dass die Ergebnisse eines IQ-Tests nicht immer verlässlich sind. Das Ergebnis wird maßgeblich dadurch beeinflusst, in welchem Umfeld er stattfindet und wie die äußeren und inneren Umstände sind. Allein das zeigt schon, dass Probanden ihr Potenzial nur dann zeigen können, wenn alles für sie passt und sie Vertrauen haben. Das ist übertragbar auf Schule.
Ständig wechselnde Fächer, ein voller Lehrplan, alte Schulgebäude, Lernen im Gleichschritt, 45-Minuten-Lerneinheiten, Klassenarbeiten und Noten, feste Klassenverbünde, Superdiversität, gestresste Lehrkräfte, Überlastungsanzeigen und Lehrkräftemangel bilden die Realität, mit denen die Schulbeteiligten konfrontiert sind. Viele halten das aus, einige entziehen sich dem System – Lehrkräfte wie Schüler.

Hochbegabte profitieren besonders von flexiblen Schulkonzepten
Ein freies, selbstorganisiertes und flexibles Schulkonzept, ein offenes und ansprechendes Raumsystem sowie klassenübergreifendes Lernen hingegen sorgen dafür, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen und Lernen als freudvollen Prozess erleben. So eine Wohlfühlatmosphäre wird getragen von Vertrauen und Geborgenheit. Eine ideale Voraussetzung zum Anregen der intrinsischen Motivation.
Gerade Hochbegabte profitieren davon. Denn sie können in ihrem eigenen Tempo und in der gewünschten Tiefe die Themen erarbeiten. Sie können individuell Schwerpunkte setzen und sich dabei auf einen wertschätzenden Austausch mit den Lehrkräften verlassen. Gleichzeitig fördern sie ihren Selbstwert, wenn sie sich mit Menschen umgeben dürfen, die ihnen guttun, anstelle in Zwangsgemeinschaften festzuhängen. Es klingt nach einem idealen Schulsystem für hochbegabte Kinder. Ist es nicht das, was wir uns für unsere Kinder wünschen?

Kristin van der Meer – Lehrerin und KI-Visionärin für Grundschule
Fast niemand schafft es derzeit, mich so zu begeistern, wie Kristin in ihren Social Media Beiträgen. Ihr Steckenpferd ist der Einsatz von KI, die in einer vom Kind aus gedachten Pädagogik eingebettet ist. Kristin trägt ihre Botschaft in ihre Kanäle aber auch in Bildungsforen und -kongressen. Mit ihrer Klasse war sie in einem Beitrag in der KIKA-Sendung Logo zu sehen. Und kürzlich erschien ein Bild-Plus-Artikel u. a. mit ihr zum aktuellen IQB-Bildungstrend. Ihre Meinung dazu hat sie auch auf Social Media geteilt.
„Lernen geschieht nicht nur vorne (Tafel), sondern überall.“
Laut dem IQB-Bildungstrend zeigen viele Neuntklässler alarmierende Defizite in Mathematik und Naturwissenschaften. Eine Möglichkeit wäre es, jetzt noch mehr auf Leistung zu setzen. Noch mehr Lernstoff in kürzerer Zeit, mehr Klassenarbeiten, eine bessere Messbarkeit, unangekündigte Tests und noch mehr Druck könnte eine Antwort des Bildungssystems sein.
Kristin hat darauf eine andere, indem sie sagt, es sei kein neues Problem. Tatsächlich wurde in vorherigen Studien bereits ähnliches aufgezeigt. Neben Leistungsdefiziten gibt es auch große Defizite in der psychischen Gesundheit von Schülerinnen und Schüler. Das sollte uns aufhorchen lassen und uns daran erinnern, was Stefan Ruppaner gesagt hat: „Lernen passiert von allein, wenn es dir gut geht“.

Wir müssen Vertrauen in die neue Pädagogik aufbauen
Es ist klar, dass sich die Gesellschaft und die Kinder verändert haben. Ein „Weiter so“ scheint unmöglich, wird aber dennoch von vielen im Schul- und Bildungssystem getragen und zu einem „Mehr davon“ gemacht. Kristin macht klar, dass wir keine Rückkehr zu alten Mustern brauchen, sondern Vertrauen in die neue Pädagogik. Sie betrachtet den IQB-Bildungstrend nicht als Rückschritt, sondern als Auftrag. Das ist ihre wichtigste Botschaft dahinter.
Nehmen wir beispielsweise den normalen Unterricht im herkömmlichen Raumkonzept. Vorne eine Tafel, die Tischordnung alle paar Wochen neu orchestriert. So findet Unterricht in den meisten Fällen statt. Kristin sagt richtig: „Lernen geschieht nicht nur vorne, sondern überall“, und ergänzt in einem Instagram-Beitrag: „Solange der Raum nach vorne zeigt, wird Lernen nie wirklich offen sein“. Damit meint sie den erwähnten traditionellen Unterrichtsaufbau, den sie mit ihren Impulsen stetig hinterfragt und neue Ideen einbringt.

KI ist ein Werkzeug, mit dem Kinder umgehen lernen
Das macht sie stets sehr transparent und unterstützend von KI. Im Forum Bildung-Digitalisierung in Berlin erzählte sie von einem Schlüsselerlebnis, als ihr Sohn das erste Mal seine Mathe-Hausaufgaben mit KI erledigte. Das veränderte für sie alles, vor allem ihren Unterricht. KI ist heute bereits in die Lebenswelt von Kindern fest integriert. Daher ist es nur logisch, dieses Werkzeug und den Umgang damit in den Unterricht einzubauen.
Es geht nicht darum, den Kindern mit KI das Lernen abzunehmen, sondern ihnen die Möglichkeiten und Grenzen von KI aufzuzeigen. Die Kinder lernen kreativ und kritisch mit dem Tool umzugehen, aus meiner Sicht eine wichtige Aufgabe von Schule. Denken wir nur an die Vorteile, die KI im Unterricht für Hochbegabte mitbringt. Darüber habe ich im Rahmen einer Blogparade von Joscha Falck einen Beitrag geschrieben.

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Mein Fazit zu den 3 Lehrkräfte-Zitaten, die Eltern von Hochbegabten Hoffnung machen
Als Mutter von zwei hochbegabten Kindern sauge ich die neuen Entwicklungen von Schule wie ein Schwamm auf. Ich erkenne, wie hilfreich die Maßnahmen speziell für unsere sehr gut begabten und hochbegabten Kinder sind. Selbstreguliertes Lernen, ein räumlich-flexibles Raumkonzept, in dem jeder sich wohlfühlt sowie der Einsatz der neuesten Technik bedienen die Bedürfnisse von Hochbegabten besonders.
Schule ist für viele Kinder ein Nadelöhr, wie ich eingangs erwähnte. Mit einer modernen Schulentwicklung, die Schule vom Kind aus denkt, erweitern wir das Nadelöhr. So passen viel mehr Menschen hindurch, ohne sich quälen zu müssen. Die besonderen Eigenschaften von Hochbegabten werden in den neuen Konzepten optimal aufgefangen.
Schulentwicklung versus traditionelles Schulkonzept
Manchmal denke ich, wir sind schon weit in der Schulentwicklung fortgeschritten. Diesen Eindruck erhalte ich, weil ich mich mit vielen umgebe, die sich darin engagieren. Und dann lese ich immer wieder von Eltern hochbegabter Kinder, wie sehr die Kinder im traditionellen System leiden. Weil Lehrkräfte nicht geschult sind, mit Hochbegabung umzugehen, weil sie gestresst sind und weil sie sich nicht bewegen wollen, können oder dürfen.
„Du kannst sie nicht alle ins Boot holen“, sage die Schulentwicklerin Katja Glasmachers in ihrer Keynote auf dem 4. Kamener Schulgespräch. Aber es gibt welche, die das Boot klarmachen, ins Wasser setzen und schon einmal voran segeln, damit andere ihnen folgen. Dafür bin ich unglaublich dankbar und traurig zugleich.

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Eine allseits gerechte Bildung ist das Ziel
Traurig, weil es für unsere eigenen Kinder, die heute erwachsen sind, zu spät ist und uns sicher einiges an Leid erspart geblieben wäre, wie vielen anderen Familien auch. Und dankbar, weil es niemals zu spät ist und ich teilhaben darf an dieser Entwicklung mit meinen Aktivitäten. Für unsere hochbegabten Kinder und letztendlich für eine allseits gerechte Bildung, in der jedes Kind so genommen wird, wie es ist. In der es wertschätzend und mit echtem Interesse begleitet wird, es sich wohlfühlen kann und letztendlich sein Potenzial zeigen kann.
Dafür setze ich mich ein, mit meinen Lesungen, aber auch den Weiterbildungen für Lehrkräften:

Weiterbildung für Lehrkräfte - Workshops in Schulen mit Susanne Burzel:
Underachievement bei Hochbegabung erkennen und wirksam begegnen
Wie erkennst du Underachievement rechtzeitig? Welche Ursachen stecken dahinter? Und vor allem: Was kannst du als Lehrkraft konkret tun, um betroffene Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu begleiten?
Das Angebot ist akkreditiert in der Lehrkräfte-Akademie Hessen.












Wow, danke! Diese Zitate nehme ich mir mal mit und lasse sie sacken. Von solchen Menschen wünsche ich mir im Bildungssystem noch viel mehr. Oder vielleicht auch einfach mehr Zeit und Freiraum, damit Menschen so denken und reden können.
Oh ja, das wäre wirklich ein Traum, dass mehr Zeit und mehr Freiraum für so etwas zur Verfügung wäre. Kristin berichtete, dass die Einführung von KI in der Grundschule ein größeres Projekt der Bosch-Studie war und jede Lehrkraft dafür insgesamt durchschnittlich 175 unbezahlte Mehrstunden aufgewendet hat. Das ist schon ein Hammer. Es gibt noch viel zu tun im Bildungssystem!