Warum gilt ADHS bei Kindern als Modediagnose?

31. März 2025

Kein anderes Thema spaltet die Diskussion so sehr wie die Behauptung, dass ADHS eine Modediagnose sei. Auch in meinem Buch habe ich dieses Thema angesprochen – und sogleich eine 1-Sterne-Rezension dafür kassiert. Ich weiß, dass Kommunikation immer das ist, was beim Gegenüber ankommt. Aus diesem Grund möchte ich das Thema in diesem Artikel „Warum gilt ADHS bei Kindern als Modediagnose“ noch einmal aufgreifen und vertiefen.

Die Fachleute streiten sich über ADHS

Damit begebe ich mich auf eher unbekanntes Terrain und betone gleich zu Beginn, dass ich aus Sicht einer Mutter schreibe und keine ADHS-Expertin bin. Ich erhebe wie auch in meinem Buch keinen Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit und Vollständigkeit. Ich möchte vielmehr versuchen, eine Verbindung zwischen den Beteiligten herzustellen, um so Verständnis füreinander zu ermöglichen.

Hochbegabt gescheitert Susanne Burzel

Seit Erscheinen meines Buchs „Hochbegabt gescheitert – und neue Türen öffnen sich“ durfte ich viele neue Kontakte knüpfen. Darunter Lehrkräfte, betroffene Eltern, Therapeuten und Psychologen.

Warum das Thema ADHS eng mit der Hochbegabung verknüpft ist, liegt in der Natur der oft gleichen Symptome. Während manche der Ursache ADHS zugeordnet werden können, sind manche in einer höheren Begabung begründet.

Gleiche Symptome – die Gefahr von Fehldiagnosen

Zudem gibt es auch Doppeldiagnosen oder Mehrfachdiagnosen. So können ein ADHS und eine Hochbegabung gleichzeitig auftreten. Die Gefahr liegt jedoch im Umkehrschluss bei den Fehldiagnosen. Nach Untersuchungen aus dem Jahr 2012 fielen 16,7 % der ADHS-Diagnosen darunter. ADHS wird beispielsweise auch dann diagnostiziert, „wenn die Diagnosekriterien nicht erfüllt sind“, schreiben die Autoren im Deutschen Ärzteblatt 2012. (Quelle)

Im gleichen Jahr 2012 war unser Sohn 8 Jahre alt und hatte seine zweite ADHS-Diagnostik hinter sich. In meinem Buch schreibe ich: „Viel zu oft las ich von Kindern, die während der Wirkung apathisch waren, wie betäubt. ADHS ist vor einigen Jahren zur Modediagnose geworden.“ (Seite 65).

Auch Psychologen sprechen von Modediagnosen

Ich recherchierte damals viel über dieses Thema und kam selbst zu dem Schluss, dass ADHS möglicherweise zu vorschnell diagnostiziert wird. Interessant ist, dass wir im Laufe der Zeit von zwei Psychologen ebenfalls den Ausdruck „Modediagnose“ zu hören bekamen. Einer sprach sogar davon, man müsse nur in die richtige Klinik gehen, um eine ADHS-Diagnose relativ sicher zu erhalten. Das machte uns nachdenklich.

Schaut man sich die Statistiken der Krankenkassen zur Häufigkeit der ADHS-Diagnosen bei Kindern an, so ist ein großer Anstieg in den letzten Jahren zu verzeichnen. 2013 wurde geschätzt, dass jedes zehnte Schulkind eine ADHS-Diagnose hat. Dabei waren ca. 20 % der Jungen und 7,8 % der Mädchen von ADHS betroffen. (Quelle) Auch ein Artikel in der WELT spricht von einem starken Anstieg von ADHS-Diagnosen bei Grundschülern zwischen 2006 und 2012. (Quelle)

Im Grundschulalter gibt es die meisten ADHS-Diagnosen

Gerade in der Grundschule und besonders in der ersten Klasse entsteht vermehrt der Verdacht einer ADHS. Bei der ersten Diagnose sind die meisten Kinder 6 Jahre alt, das berichten die Autoren der KiGGS Study Group im Bundesgesundheitsblatt. Auch die weiteren Grundschuljahre stehen für höhere Erstdiagnosen im Gegensatz zu den Lebensjahren davor und danach. (Quelle)

ADHS in der Schule

Interessant ist an dieser Stelle, dass es große regionale Unterschiede gibt. Wurden in Bremen 6,7 von 1.000 Kindern mit ADHS diagnostiziert, so waren es in Rheinland-Pfalz mit 11,1 Kindern fast doppelt so viele. (Quelle) Auch hier gilt der Grundsatz wie für alle Studien, dass die Ergebnisse jeweils unterschiedlich ausfallen können.

Spannungen zwischen den ADHS-Anspruchsgruppen

Nun haben wir verschiedene Anspruchsgruppen rund um ADHS: Lehrkräfte, Eltern, Psychologen und Therapeuten. Jede davon bewertet das Thema anders und auch innerhalb dieser Gruppen wird das Thema diskutiert. Schauen wir uns die Gruppen und ihre Bedürfnisse bzw. Hintergründe genauer an.

Der ADHS-Verdacht seitens der Lehrkräfte in der Schule

Das Leben in der Grundschule ist anders als im Kindergarten. Verhaltensauffälligkeiten fallen im Schulalltag eher ins Gewicht, was die Verdachtsfälle für ADHS erhöht. Oft ist der traditionelle Unterricht mit betroffenen Kindern kaum möglich, weil sie stören. Verhält sich ein Kind anders als die anderen Kinder, dann ist es klar, dass Lehrkräfte versuchen zu helfen. In Elterngesprächen wird der Verdacht auf ADHS geäußert und das Kind erhält eine erste Diagnostik. Das ist ein üblicher Vorgang.

Was den ADHS-Kindern oft fehlt, ist der Fokus und die Fähigkeit, sich zu konzentrieren. Viele haben dazu einen großen Bewegungsdrang, andere träumen. Natürlich setzen sich Lehrkräfte dafür ein, dass alle Kinder gut beschult werden können. Ist dies nicht der Fall, handeln sie aus ihrem Wissen und ihrer Erfahrung heraus.

Hier sind eine gute Vorbereitung in der Lehramtsausbildung sowie ein ganzheitlicher Blick auf das Kind wichtig, um das Verhalten des Kindes gezielter deuten zu können. Möglicherweise steckt hinter den Auffälligkeiten etwas anderes dahinter als eine ADHS. Dem gilt es auf den Grund zu gehen. Doch leider fehlen diese Themen meist in der Ausbildung und für einen ganzheitlichen Blick bleibt wenig Zeit.

Ich weiß, wie engagiert die meisten Lehrkräfte sind, aber Vorurteile zu ADHS könnten Menschen genauso prägen wie Vorurteile zu Hochbegabung. Hier ist Aufklärung und Sensibilisierung wichtig, um betroffene Kinder gut aufzufangen, in die richtige Richtung zu beraten und schließlich auch optimal behandeln bzw. fördern zu können.

Wenn Eltern erfahren, dass ihr Kinder ADHS haben könnten

Natürlich ist ein Verdacht auf ADHS erst einmal ein kleiner Schock für Eltern. Möglicherweise hatten die Eltern bereits eine Vermutung, weil sich das Kind zu Hause und in der Freizeit ebenfalls auffällig verhält. Es ist aber auch möglich, dass Eltern andere Ursachen vermuten. Ich betone wieder, dass ein offener Austausch mit der Schule wichtig ist, um letztendlich zu bewerten, in welche Richtung das Kind diagnostiziert werden soll. Denn die Symptome von ADHS im Vergleich zu anderen Neurodivergenzen können sehr ähnlich sein.

Warum gilt ADHS bei Kindern als Modediagnose

Zu viele Eltern sehen Lehrkräfte als Gegner und erkennen ihr Kind in den Erzählungen der Lehrkräfte nicht wieder. Es ist aber möglich, dass sich das Kind in der Schule anders verhält als zu Hause. Darüber muss gesprochen werden, denn es geht im Ergebnis immer um das Wohl des Kindes. Eltern dürfen darauf vertrauen, dass Lehrkräfte genau das auch wollen. Ja, wir haben hier auch andere Erfahrungen gemacht, aber es war die bittere Ausnahme.

Steht nun doch die ADHS-Diagnose im Raum, ist es wichtig zu überlegen, wie es weitergeht. Viele Eltern scheuen davor zurück, ihrem Kind Medikamente zu geben. Sie testen möglicherweise alternative Methoden, um dem Kind schonend zu helfen. In meinem Buch heißt aus diesem Grund ein Kapitel „Das Versuchskaninchen“.

Wenn Lehrkräfte für diesen Prozess Verständnis zeigen und ihn einfühlsam und lenkend begleiten, ist das ein wichtiger Schritt in Richtung Vertrauen. Möglicherweise ist die Gabe von Medikamenten dennoch die richtige Wahl. Eltern machen sich Sorgen und brauchen Zeit, die richtige Entscheidung zu treffen. Das gelingt am besten im vertrauensvollen Zusammenspiel mit Schule und Elternhaus.

Psychologen testen nach dem ICD-10-Katalog

Die Testverfahren für „Psychische und Verhaltensstörungen“, zu denen ADHS zählt, entwickeln sich jedes Jahr weiter. Das ist eine gute Nachricht. Einige Neurodivergenzen wie Hochsensibilität, sind in diesem Katalog nicht enthalten. Sie sind Eigenschaften und keine psychische Störung. Doch sie werden von manchen Psychologen belächelt oder als nicht existent betrachtet (so haben wir es einmal erlebt). Trotzdem ist zu beachten, dass auch hier die Symptome zueinander sehr ähnlich sein können.

ADHS ist eine Beobachtungsdiagnostik. Sie basiert auf körperlichen und psychischen Testverfahren und Fragebögen seitens Familie, Schule und je nach Alter auch vom Kind. Die Symptome sind sehr individuell, daher habe ich Respekt vor der Diagnostik. Trotzdem dürfen Eltern eine Diagnose kritisch sehen und hinterfragen.

Positiv wäre, wenn Psychologen sich mehr Zeit nehmen könnten, um Fragen von Eltern zu beantworten und Ängste auszuräumen. Eine Aufklärung zu den Neurodivergenzen in beide Richtungen wäre hilfreich, ebenso eine Offenheit und Tipps für Alternativen. Wir selbst haben zu den Diagnostiken unterschiedliche Erfahrungen gemacht, auf die ich später kurz eingehen möchte. Doch wir haben uns oft allein gelassen gefühlt mit der Empfehlung, Medikamente zu nehmen.

Es gibt in meinen Augen bei ADHS keine hundertprozentig objektive Diagnostik, wie es bei einem gebrochenen Bein der Fall ist. Gerade in der Beobachtungsdiagnostik gibt es Anfälligkeiten für Fehler. Daher ist das Thema sehr sensibel, denn viele Eltern verlassen sich auf das Urteil von Psychologen. Eine falsche Behandlung kann die Folge sein, wenn kein ADHS vorliegt, aber auch wenn ein ADHS vorliegt.

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Psychotherapeuten, Heilpraktiker und ADHS-Coaches

Eltern suchen oft nach Alternativen, wie Kinder mit einer ADHS besser in der Schule bestehen können, bevor sie zu Medikamenten greifen. Hier gibt es zahlreiche Ansätze, die zur Verfügung stehen. Beispielsweise die Behandlung über Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln, Homöopathie, Schüssler Salzen, Meditationen, Entspannungstechniken und der Betrachtung frühkindlicher Reflexe bis hin zur persönlichen Begleitung und Coaching.

Der Markt ist voll von Möglichkeiten, hier gilt es auszuwählen, was zu dem Kind passt und was sich als hilfreich erweist. Da eine ADHS sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann, erweisen sich die Behandlungen und Begleitungen je nach Kind mehr oder weniger erfolgreich. Ich finde, ein Ausprobieren ist durchaus legitim.

Fidget Spinner helfen bei ADHS

Auf der anderen Seite möchte ich an dieser Stelle Ängste und Vorbehalte für die Gabe von Medikamenten nach einer gesicherten ADHS-Diagnose aufgreifen. Die Entscheidung, welche Lösung im Endeffekt die effizienteste für das Kind ist, obliegt immer den Eltern. Ich wünsche mir, dass Eltern eingehend zu den Möglichkeiten informiert werden und dass Verantwortliche diesen offen gegenüberstehen. Der Blick auf das Kind ist dabei wesentlich.

Wir haben damals eine Charakterveränderung unseres Sohnes feststellen müssen. Die Noten wurden zusehends schlechter in der Schule und unser Sohn wurde immer frustrierter darüber, dass er sein Potenzial nicht zeigen konnte. Das und unsere familiäre Anspannung nach meinem kleinen Nervenzusammenbruch war für uns der Grund, uns von den Alternativen abzuwenden und mit Medikamenten die Situation aufzufangen.

Unsere Erfahrungen – mein Fazit

Zum Abschluss möchte ich noch einmal auf die Frage eingehen: Warum gilt ADHS bei Kindern als Modediagnose? Dazu unsere Erfahrungen zu fachlich unterschiedlichen Einschätzungen, die wir als Familie damit gemacht haben.

Unser älterer Sohn unterzog sich einer Autismus Spektrum Störung-Diagnostik (ASS), da wir sowie die Lehrkräfte den Verdacht darauf hegten. Der Verdacht wurde nicht bestätigt. Zwei Jahre später sprach uns die Psychologin beim Abschlussgespräch der Reha-Maßnahme an, warum er keine ASS-Diagnose erhalten habe, alles würde darauf hindeuten. Sie empfahl uns, dem noch einmal nachzugehen, was wir zu diesem Zeitpunkt aber nicht machten.

In einer weiteren Diagnostik, als unser Sohn bereits 17 Jahre alt war, sagte uns der Kinder- und Jugendpsychologe, dass es keine Auffälligkeit für ADHS, ASS oder Depression geben würde. Sein Verhalten würde aus dem heterogenen Begabungsprofil resultieren, welches die gleichen Symptome wie ein ADHS zeige.

ADHS oder Hochsensibilität

Unser jüngerer Sohn wurde nach einer kurzen Schulverweigerung in der dritten Klasse ebenfalls mit ADS diagnostiziert. Jedoch wurden keine Fragebögen von Lehrkräften oder uns herangezogen. Vielmehr gab die Psychologin als Grund die niedrige Arbeitsgeschwindigkeit im IQ-Test an. Als ich die Diagnose mit den Lehrkräften besprach, waren diese sehr erstaunt, denn weder sie noch wir sahen Anzeichen dafür.

Wir waren jedoch einer Meinung, dass unser Sohn hochsensibel und perfektionistisch sei, was der Grund für zögerliche Antworten sein kann. Die Psychologin belächelte aber unseren Verdacht auf Hochsensibilität und wischte ihn vom Tisch. Wir erhielten eine Empfehlung für eine Medikation.

Hochbegabt gescheitert Susanne Burzel

Zu unserer persönlichen Geschichte mit Hochbegabung, ADHS und vielen Diagnostiken habe ich ein Buch geschrieben: „Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich“.

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Warum gilt ADHS bei Kindern als Modediagnose?

Sicher ist der Anstieg der ADHS-Diagnosen über die Jahre ein Grund dafür, dass viele von einer Modediagnose sprechen. Auf der anderen Seite ist es denkbar, dass mit den Jahren gezielter hingeschaut wird, sich die Diagnosekriterien verbessert haben und deshalb ein Anstieg zu verzeichnen ist. Gerade Erwachsene trauen sich heute öfter, sich im Verdachtsfall einer Diagnostik zu stellen. Klarheit zu haben, bedeutet für viele Erleichterung.

Auf Social Media ist zudem in Bezug auf Erwachsene mit einer ADHS eine interessante Entwicklung zu beobachten. Denn immer mehr Menschen outen sich, darunter auch Prominente, wie Eckart von Hirschhausen, Robbie Williams und einige mehr. Auf der einen Seite steigt so die Akzeptanz zu psychischen Störungen in der Öffentlichkeit und macht Betroffenen Mut. Auf der anderen Seite wirkt es auf viele wie ein Hype, der den Begriff der Modediagnose erklärbar macht – aber nicht unbedingt rechtfertigt.

Der ganzheitliche Blick auf das Kind bei einem ADHS-Verdacht lohnt sich

Auch Lehrkräfte sind gegenüber dem Thema ADHS sensibilisierter als vor vielen Jahren, weshalb eine Empfehlung für eine Diagnostik heute sicher öfter ausgesprochen wird. Ich würde anfügen, dass es genau aus diesem Grund so wichtig ist, über Fehldiagnosen und Doppeldiagnosen zu informieren, speziell im Hinblick auf Hochbegabung.

Ganz gleich ob Modediagnose oder nicht: Es ist wichtig, dass ADHS-Betroffene Hilfe erhalten, wenn sie diese benötigen und wünschen. ADHS ist ein Spektrum und damit unterschiedlich und individuell ausgeprägt. Während einige Menschen ADHS als Superpower sehen und die Stärken leben, leiden andere Menschen darunter.

Daher möchte ich festhalten: ADHS ist ein individuelles und persönliches Anliegen und kein Grund für eine Stigmatisierung. Es gilt immer, genau hinzuschauen und die Symptome richtig zu deuten. Nur mit einem ganzheitlichen Blick auf die Person ist eine eindeutige Diagnose möglich.

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Susanne Burzel Autorin
2024 veröffentlichte ich mein Buch "Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich". Seitdem schreibe ich in meinen Blogartikeln über meine Erfahrungen zum Selfpublishing aber auch über Hochbegabung und allem, was das Thema berührt. 

Ich führe seit über 12 Jahren meine eigene Werbeagentur und profitiere von einer vielfältigen Erfahrung (Grundschullehramt, Diskothek, Werbekauffrau, Dipl. Betriebswirtin, Dirigentin, Autorin, Podcasterin). 

Meine eigene Hochbegabung entdeckte ich erst, als ich 52 Jahre alt war. Ich möchte Eltern Mut machen und Lehrkräfte sowie Verantwortliche für das Thema sensibilisieren.

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