Auf dieses 12 von 12 freue ich mich schon seit Januar. Denn heute ist richtig was los! Ich verbringe meinen Tag in Köln auf der größten Bildungsmesse Europas, der didacta. Mein Ziel ist, wundervolle Menschen aus der Schulentwicklung wiederzusehen, Vorträgen zu lauschen und zu netzwerken. Wer weiß, was daraus entsteht?!
Was ist „12 von 12“?
- Das ist ein Blogformat, bei dem am 12. eines jeden Monats der Alltag in 12 Bildern festgehalten und etwas dazu geschrieben wird.
- Entstanden ist diese Blogtradition in den Anfängen der Blogzeiten. Caro von DraussenNurKännchen bündelt die Rückblicke für Deutschland. Dort findest du noch viele weitere dieser täglichen Rückblicke.

Meine 12 Bilder im März 2026

Mit einer halben Stunde Verspätung bin ich in Frankfurt angekommen. Ich mag den Frankfurter Bahnhof von der Architektur. Glücklicherweise hatte ich keinen Sitzplatz im nachfolgenden ICE gebucht, denn ich musste einen späteren Zug nach Köln nehmen.

Im ICE habe ich dann dieses wunderbare Buch "Heute Kind, morgen stark" von Kristin van der Meer weitergelesen. Ein großartiges Plädoyer für Haltung in einer sich verändernden Gesellschaft. Bald schreibe ich dazu eine Buchempfehlung.
Nachtrag: Du kannst sie hier lesen.

Da ist er, der Eingang zur didacta in Köln. Die Menschen, wovon die meisten Lehrkräfte sein dürften, strömten in Scharen. Ein langer Fußweg zu den Messehallen lag hinter dem Eingang noch vor uns.

Hochbegabung und Schule - ich war glücklich, dass dieser Stand vor Ort war. Denn die Sensibilisierung von Lehrkräften zu dem Thema ist so wichtig. Besonders gefreut hatte mich, dass die Damen mich am Stand erkannt hatten und ich dort schöne Gespräche auf einen Kaffee führen durfte.

Die didacta ist riesig und die größte Bildungsmesse Europas. Ich nahm mir Zeit, stellte mich hier und da vor, netzwerkte und lernte viel Neues kennen.

Zum Frühstück, welches bei mir immer erst mittags stattfindet, gab es Salat und ein Brötchen. Neben einer Nussecke etwas später mein einziges Essen an diesem Tag.

Im Bereich der Kita-Bildung freute ich mich sehr über diesen Stand. Allein der Anblick beruhigte mich schon. Ich liebe diese Instrumente und finde es großartig, dass diese in der frühkindlichen Bildung prominenter werden.

Und natürlich durften die Orff-Instrumemte nicht fehlen. Mit Holz -Xylophonen sind wir doch alle groß geworden. Da kamen Erinnerungen hoch.

Hier ein kleiner Eindruck zu den unterschiedlichen Angeboten. Ein klitzekleiner zumindest. In den Messehallen kann man sich schon verirren. Gut, dass ich einen guten Orientierungssinn habe. Nicht.

Kristin van der Meer und ihre Schwester Ulrike haben einen Workshop zu KI in der Schule gegeben. Für mich sehr interessant, ist das Thema doch gerade für Hochbegabte sehr spannend! Mehr dazu folgt morgen in einem eigenen Artikel.

Wenn Bob Blume Saskia Niechzial interviewt, kann nur etwas Gutes dabei herausgekommen. Das Thema: Neurodivergenzen. Besonders gefreut hatte mich, dass ich Saskia endlich persönlich kennenlernen durfte, nachdem sie mich auch schon einmal interviewt hat. (Bob übrigens auch). Hier geht's zur Folge.

Der Abschied von Köln am Bahnhof. Rücken und Füße schmerzen, aber ich bin gut durch den Messetag gekommen. Jetzt geht es über Siegen ca 2,5 h nach Hause.
Wenn es dir hier gefällt, lies auch gerne meinen Blog zu Hochbegabung und Underachievement.




















Liebe Susanne,
ach wie schön - ein toller Einblick in deinen Didactatag. Danke dafür!
Herzliche Grüße
Miriam
Sowas von gerne, liebe Miriam!
Warum, so grübele ich nun, ist KI "besonders für Hochbegabte interessant"? Ansonsten lieben Dank für dieses schöne 12von12...
Liebe Uschi,
das ist eine gute und wichtige Frage. Vielleicht magst du dazu meinen Artikel dazu lesen, da gehe ich näher darauf ein: https://susanneburzel.de/ki-in-schule-hochbegabte-underachiever/
Liebe Grüße
Susanne