Es war ein Meilenstein, und ihn zu erreichen war knapp! Dazu gleich mehr. Am 15. April 2026 ist mein Buch „Hochbegabt gescheitert – und neue Türen öffnen sich“ genau 2 Jahre alt geworden. 2024 habe ich als Selfpublisherin in amazon kdp auf den „Publish“-Button gedrückt. 2 Jahre Schreibarbeit, Korrekturen und Design lagen hinter mir. Zu diesem Anlass habe ich mir gedacht, ich schreibe darüber ein Interview mit mir als Selfpublisherin und Amazon-Bestsellerin. Sei gespannt!
Ein neuer Meilenstein im Selfpublishing ist erreicht
Mein Augenmerk liegt auf Hochbegabung und Underachievement. Diese Themen sind der Grund, warum ich meinen Blog gestartet habe. Denn es liegt mir aus familiären Gründen sehr am Herzen. Unsere Geschichte dazu liest du in Kurzform hier. Nebenbei schreibe ich über Selfpublishing, denn ich möchte meine Erfahrungen damit festhalten. Dafür habe ich meinen Weg bis hierher mit verschiedenen Blogartikeln begleitet.
Ich habe sogar ein E-Book dazu veröffentlicht. Auf 44 Seiten erhältst du meine besten und wichtigsten Erfahrungen. Dass ich seit 2011 eine Werbeagentur führe, hat mir bei der Vermarktung sehr geholfen. Alles Weitere liest du in meinem E-Book:
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Die Bedeutung von KI in meiner Arbeit
Für diesen Artikel habe ich mir etwas Besonderes einfallen lassen. Ich dachte mir, ich lasse mich einfach mal interviewen. Aber von wem? Die Idee fiel auf KI. Vielleicht fragst du dich jetzt gerade, ob ich alle meine Blogartikel und Bücher mit KI schreibe? Nein. Diese sind alle handgemacht und so soll es auch bleiben. Ich liebe es zu schreiben und ich gerate in einen regelrechten Flow, wenn die Gedanken von irgendwoher in die Tastatur und ins Word-Dokument fließen.
KI nutze ich für Strukturierungen, die Ideenfindung bzw. den Blick über den Tellerrand, Quellensuche und dergleichen. Das Formulieren und die endgültigen Inhalte obliegen aber mir selbst. Trotzdem fiel meine Wahl für den heutigen Blogartikel auf KI. Ich begann meine KI-Reise mit Chat GPT. Mittlerweile kann ich die Art der Textgestaltung heute nicht mehr ertragen, denn die Texte klingen alle gleich. Zum Beispiel: „Nicht weil… sondern…“ oder unzählige Bindestriche, Absätze etc.
Von Chat GPT zu Perplexity und schließlich zu Claude
Also nutzte ich irgendwann Perplexity. Ich erhielt einen kostenfreien Jahrestarif. Das gefiel mir schon besser, denn für die Quellensuche ist Perplexity unschlagbar. Und dann stieß ich auf Claude. Nach der ersten Begeisterung erfolgte die Ernüchterung, da Claude hin und wieder Chat-GPT-like formuliert und sich zu oft entschuldigt, etwas falsch gemacht zu haben.
Nun denn, ich habe alle drei hinzugezogen und mit folgendem Prompt jeweils 5 Fragen für das Interview formulieren lassen:
„Ich habe am 2. Jahrestag der Veröffentlichung meines Buchs mein 2.500stes Exemplar meines Buchs "Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich" verkauft als Selfpublisherin. Ich war auch Amazon-Bestsellerin. Ich möchte dazu gerne einen Blogartikel in Interviewform schreiben und möchte, dass du mir 5 Fragen dazu stellst. Lass dir gerne was einfallen, es darf kreativ sein.“
Das Interview - vom Scheitern zur neuen Realität
Die Ergebnisse der Fragen ließ ich mir von Claude in einen roten Faden ordnen. Also sind die Fragestellungen von KI und die Antworten selbstverständlich handgeschrieben von mir. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!
Rückblick & innerer Kompass
Claude: Welcher konkrete Moment oder welche Erkenntnis hat dir damals geholfen zu verstehen, dass "Hochbegabt gescheitert" nicht das Ende, sondern vielleicht gerade der Anfang einer neuen Geschichte sein könnte – und wie ist das in die Idee für dein Buch geflossen?
Susanne: Mein Buchtitel geht weiter: „… und neue Türen öffnen sich“. Für uns war es der Moment, als wir das erste Mal von Underachievement gehört hatten. Damit hat sich für unsere Familie alles verändert, denn nach 2 Jahren Schulverweigerung konnten wir endlich aufatmen. Wochen in einer gefühlt dunklen, ausweglosen Sackgasse waren damit beendet und wir sahen endlich Licht am Ende des Tunnels.
Perplexity: Wenn du auf den Moment zurückblickst, in dem du dein Buch veröffentlicht hast: Was hättest du deinem damaligen Ich über diesen Weg bis zum 2.500. verkauften Exemplar gerne gesagt?
Susanne: Bleib jeden Tag dran und bring deine Botschaft nach außen. Es wird sich in jedem Fall lohnen. Du wirst spüren, dass dein Vorhaben erfolgreich ist. Warte ab, bis zum zweiten Jahrestag. Genau dann um 23 Uhr wirst du dein 2.500stes Exemplar verkaufen.
ChatGPT: Wenn du deinem 'Ich' vom Veröffentlichungstag eine einzige Botschaft schicken könntest – welche wäre das heute?
Susanne: Hab Mut, für deine Geschichte zu stehen. Es ist ein großer Schritt, in die Öffentlichkeit zu gehen und einen „Seelenstriptease“ hinzulegen, wie es ein Freund formulierte. Aber du wirst unzähligen Menschen damit helfen und Spuren hinterlassen. Die anderen darfst du ignorieren.

Die Entscheidung & der unkonventionelle Weg
Claude: Was war für dich der ausschlaggebende Grund, den Weg des Self-Publishings zu gehen? Und was würdest du anderen aspirierten Autorinnen mit ähnlichen Geschichten raten?
Susanne: Mit dem Selfpublishing hast du alles selbst in der Hand – aber damit auch eine große Verantwortung für den Erfolg. Ich selbst habe negative Erfahrungen mit einem Verlag gemacht: Fehlende Transparenz, keine Tantiemen-Ausschüttungen, hingehalten zu werden. Das alles hast du im Selfpublishing nicht. Und Verlage können auch nicht zaubern, was die Vermarktung angeht.
Perplexity: Was war hinter den Kulissen die größte Herausforderung auf deinem Weg als Selfpublisherin – und was hat dir geholfen, trotzdem dranzubleiben?
Susanne: Der Anspruch, alles richtig zu machen. Das war meine größte Sorge am Anfang, kurz bevor das Buch veröffentlicht wurde und auch danach. Ich habe mir die professionelle Unterstützung von Alicia Schlienz genommen, damit ich die ersten Schritte meines Buch-Babys optimal gestalte.

Claude: Wie unterschied sich die Erfahrung [Amazon-Bestseller zu werden] von deinen Erwartungen? Hat dieser Erfolg deine Sicht auf dein Buch oder deine Botschaft verändert – oder war es eher die Bestätigung, dass du mit deinem Thema einen Nerv getroffen hast?
Susanne: Oh, es war eine Riesenbestätigung. Denn ich wusste sofort, dass mein Buch wichtig ist und gut ankommt. Das zeigten mir auch die vielen Zuschriften von Eltern, die sich in ähnlichen Situationen endlich nicht mehr allein fühlten. Das traf genau meine Intention und hat mich enorm gepusht.
Die Wirkung & die Reaktionen
Perplexity: Dein Titel spricht viele Menschen emotional an. Gab es eine Rückmeldung von Leserinnen und Lesern, die dich besonders berührt oder vielleicht sogar selbst verändert hat?
Susanne: Ich kann einzelne Schlüsselmomente gar nicht genau herausfiltern. Vielmehr war es die Summe der einzelnen Rückmeldungen. Durch jede einzelne habe ich dazugelernt, mitgefiebert und mitgefühlt. Und ja, jede einzelne hat mich verändert, denn diese Rückmeldungen darf ich wiederum bei Lesungen anderen Menschen mitgeben oder sie in meinen YouTube-Videos verarbeiten.
Claude: Hinter 2.500 Exemplaren stehen Menschen, die deine Geschichte gebraucht haben. Wer sind sie? Hast du während dieser zwei Jahre Reaktionen erhalten, die dich besonders berührt haben oder die dir gezeigt haben, auf welche Art dein Buch weiterwirkt?
Susanne: Es sind zumeist Eltern, die sich und ihre Situation wiedererkennen. Die Hilfe suchen in ihrer ausweglosen Situation. Die meisten denken, so wie wir auch damals, dass sie allein sind und niemand das vorher erlebt hat. Denn die meisten sprechen nicht darüber. Aber zu lesen, dass dem nicht so ist, hilft bereits weiter. Es gibt einige, die nutzen mein Buch als Arbeitsbuch und machen sich viele Notizen für Elterngespräche in der Schule. Das freut mich immer besonders, wenn ich davon erfahre.
ChatGPT: Der Moment, in dem du das 2.500ste Exemplar verkauft hast: Was ging dir wirklich durch den Kopf – jenseits von Zahlen und Erfolg?
Susanne: Es sind gemischte Gefühle. Auf der einen Seite eine große Freude und auch Stolz. Ich habe es geschafft, aus eigener Kraft in einer Themennische so einen Erfolg zu haben. Auf der anderen Seite eine tiefe Traurigkeit. Denn dass es so viele Familien gibt, deren hochbegabte Kinder in der Schule vor großen Herausforderungen stehen bis hin zur Schulabstinenz, zeigt mir, dass der Weg vor uns noch lang ist. Das Schulsystem muss sich radikal verändern, auch wenn es schon gute Ansätze in der Schulentwicklung gibt.
Transformation & neue Perspektiven
Perplexity: Wie hat sich deine eigene Definition von Erfolg seit der Veröffentlichung deines Buches gewandelt?
Susanne: Das ist eine gute Frage. Erfolg ist zum einen monetär oder belegt sich in Verkaufszahlen. Dass dies aber mit einem Herzensthema verbunden sein kann und wie der Erfolg dadurch viel leichter wird, das habe ich bei meinem Buch erfahren dürfen. Erfolg ist für mich heute, wenn ich Familien Mut machen kann und wenn ich Lehrkräfte für das Thema sensibilisieren darf. Oft beginnt es mit einem kleinen Impuls, der hellhörig macht.
ChatGPT: Amazon-Bestsellerin klingt nach Ziel erreicht – aber was hat sich hinter den Kulissen ganz anders angefühlt, als du es erwartet hattest?
Susanne: Tatsächlich war der Bestseller-Button sehr schnell auf Amazon zu sehen, weil die Verkaufszahlen in den ersten Wochen enorm hoch waren. Das hat mich stolz gemacht und motiviert, genau da weiterzumachen. Doch es ist auch ein Druck, denn du möchtest den Button natürlich so lange wie möglich erhalten. Heute bin ich stolz, dass ich in 80 % der Fälle in zwei Kategorien unter den Top Ten ranke und mein Buch meistens innerhalb der erfolgreichsten 20.000 Bücher auf Amazon rankt. Und das durchgehend seit zwei Jahren.
ChatGPT: Du schreibst über Scheitern und neue Türen – welche Tür hat sich für dich selbst durch dieses Buch geöffnet, mit der du nie gerechnet hättest?
Susanne: Es haben sich viele neue Möglichkeiten ergeben, an die ich bei der Veröffentlichung noch nicht dachte. Zum Beispiel bin ich auf Bildungsforen und halte Vorträge. Ich darf Lesungen machen und berühren. Ich interessiere mich sehr für das Thema Schulentwicklung. Denn ich weiß, dass die Unterstützungsmaßnahmen für Hochbegabte, wie Beziehungsarbeit, Growth Mindset oder KI in der Schule letztendlich für alle Kinder in der Schule förderlich sind.
ChatGPT: Wenn dein Buch eine Person wäre – wie würde sie dich heute, zwei Jahre nach Veröffentlichung, beschreiben?
Susanne: Engagiert, motiviert, wertschätzend, kreativ, mutig, offen, handelnd, gesprächsbereit und stets bestrebt, Impulse zu geben und für neue Möglichkeiten die Augen offen zu halten und Gelegenheiten zu ergreifen. Aber auch manchmal ein wenig verpeilt. Das bringt eine Hochbegabung wohl so mit sich.
Ausblick & Zukunft
Perplexity: Wenn dein Buch ein Gesprächspartner wäre: Welche Frage würde es heute dir stellen – nach allem, was seit der Veröffentlichung passiert ist?
Susanne: Was hast du noch mit mir vor? Ich glaube, das ist es. Ich habe mein Buch als Dokumentation geschrieben, damit ich unsere Geschichte, unsere Kraftanstrengungen, Ängste, Kämpfe und Sorgen nicht vergesse. Das Buch ist seitdem Ausgangslage für neue Ideen und wird immer der Kern meines Handelns bleiben. Daher gehen wir gemeinsam staunend und neugierig in eine offene Zukunft.
Claude: Zwei Jahre, 2.500 Bücher, Amazon-Bestseller-Status – das ist ein natürlicher Meilenstein zum Reflektieren. Was treibt dich jetzt an? Planst du ein zweites Buch, möchtest du deine Reichweite als Coach/Mentorin ausbauen, oder hat sich deine Definition von "neue Türen öffnen" nochmal verschoben?
Susanne: Im ersten Jahr war ich sehr auf den Verkauf des Buches fixiert und habe intensiv Pressearbeit gemacht. So sind einige Gastbeiträge und Podcast-Interviews entstanden. Im zweiten Jahr bin ich noch mehr hinausgegangen und besuchte einige Veranstaltungen. Ich habe ein Workshop-Konzept für Weiterbildungen für Lehrkräfte entwickelt. Das möchte ich künftig stärker bewerben. Und ja, ein neues Buch ist in der Pipeline. Während sich meine beiden anderen Bücher (Business Helden und Ein Baumhaus zum Träumen) thematisch unterscheiden, wird mein viertes Buch wieder ein Buch zu Hochbegabung sein. Jetzt brauche ich nur noch Zeit zum Schreiben. Das Konzept steht.

Ein interessantes Experiment mit KI
Hier endet mein Interview mit Fragen an mich als Selfpublisherin und Amazon-Bestsellerin, die von KI generiert wurden. Ich fand die Vielfalt und Zusammensetzung der Fragen seitens KI sehr interessant und wusste auf alles eine Antwort. Ich hoffe, dass für dich einige Impulse dabei waren. Schau auch gerne in die Kategorie meiner Selfpublishing-Artikel, dort findest du sicher spannende Impulse für deine Arbeit als Autorin oder Autor.
Jedenfalls bin ich glücklich darüber, wie sich mein Weg mit meinem Buch gestaltet. Ich bin sicher, es wird weitergehen und dass weitere Türen für mich offenstehen werden oder geöffnet werden. Ich freue mich darauf!
Wenn du mein Buch bestellen möchtest, kannst du es gerne hier tun.
Lies unsere persönliche Geschichte hier inkl. 2 Jahre Schulverweigerung.
In meinem Buch "Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich" kannst du mehr über all die Herausforderungen, die wir bewältigen mussten, erfahren.
Bei Amazon - oder im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3982620169


























