Schulentwicklung als Chance: Neue Wege für Hochbegabte und ihre Familien

12. Dezember 2025
11 Minuten Lesezeit

Kürzlich sah ich auf Instagram ein Reel, welches die Schulentwicklung seit 1800 zeigte. Das Video von ki_zeitreise reichte bis ins Jahr 2300. Bezeichnend war, dass alle gezeigten Situationen geprägt waren von Frontalunterricht. Jeder Schüler sitzt an seinem Tisch, die Lehrkraft steht vorne an der Tafel und erklärt den Lernstoff. Wir erleben aktuell, wie sehr das Schulsystem an seine Grenzen stößt. Für viele Kinder wird Schule zum Leidensweg, besonders für Hochbegabte. Aber es gibt Hoffnung. Daher beleuchte ich hier die Möglichkeiten und sehe Schulentwicklung als Chance: Neue Wege Wege für Hochbegabte und ihre Familien.

Herausforderungen hochbegabter Kinder im aktuellen Schulsystem

Gleichberechtigtes Lernen wird oft mit Lernen im Gleichschritt verwechselt. Wenn jeder Schüler das Gleiche zur gleichen Zeit mit den gleichen Lernmethoden lernen muss, dann haben wir Lernen im Gleichschritt. Der Fokus auf die Individualität geht dabei komplett verloren.

Auch, wenn in dem besagten Reel auch Gruppentische gezeigt wurden und die Lerngruppe im Jahr 2300 endlich kleiner war, so sind das nur marginale Änderungen im gezeigten Gesamtbild. Am Ende zieht sich der Frontalunterricht als roter Faden durch die Zeit. Ich feiere die Ansätze von Schulentwicklung, aber es gibt auf der anderen Seite immer noch viel zu viele Schulen, die traditionell unterrichten: Feste Stundenpläne, Lernen in 45-Minuten Einheiten, Hausaufgaben und vieles mehr.

Hausaufgaben gehören der Vergangenheit an
Hausaufgaben sollten der Vergangenheit angehören.

Die Rahmenbedingungen von Schule erschweren Individualisierung

Genau das bringt unsere hochbegabten Kinder zum Stolpern. Denn Schule ist auf den „Normschüler“ ausgerichtet, die individuelle Förderung, wie sie im Sinne der Inklusion gefordert wird, findet selten statt. Den Lehrkräften ist selten ein Vorwurf zu machen. Die aktuellen Rahmenbedingungen, wie Superdiversität, eingeengte Raumstrukturen, fehlende Inhalte in der Lehramtsausbildung etc. lassen Veränderungen kaum zu. Lehrkräfte fühlen sich oft überfordert.

Die Herausforderungen für Hochbegabte bleiben. Sie werden in ihrer natürlichen Lernfreude ab der Einschulung ausgebremst und sind im Schulalltag einer ständigen Unterforderung ausgesetzt. Ihre schnelle Auffassungsgabe und die Verweigerungshaltung zum Üben und Wiederholen lassen sie den Schulbesuch kaum aushalten. Langeweile wird zum Frust und dieser schließlich zur Resignation.

Hochbegabte Kinder bleiben frustriert zurück und entziehen sich immer mehr

Die Kinder reagieren unter Umständen mit Verhaltensauffälligkeiten, um sich abzulenken oder ihren Frust zu verarbeiten. Schnell werden sie pathologisiert und möglicherweise mit einer ADHS-Diagnostik belegt. Ein genaues und ganzheitliches Hinschauen findet selten statt. Die Folgen sind ein ausgeprägtes Underachievement bis hin zur Schulverweigerung, weil diese Kinder es nicht mehr aushalten können.

Dazu kommt eine fehlende Passung zwischen den sozialen Individuen, die in einer Klassengemeinschaft nach Jahrgang sortiert zusammengefasst werden. Die Kinder fühlen sich fehl am Platz, spüren, dass sie anders sind und ziehen sich zurück. Die Langzeitfolgen, wie ein mangelnder Selbstwert sind kaum abschätzbar. Auf jeden Fall bedeutet diese Situation eine große Belastung für Familien, die sich im Konflikt mit der Schulpflicht und dem Wohlergehen des Kindes wiederfinden. Was passieren kann, davon liest du in diesem Artikel.

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Zwischen Leistung und Wohlbefinden – was soll Schule können?

Schule besteht aus vielen Ebenen. Einigen möchte ich auf den Grund gehen, um zu schauen, wohin die Reise gehen könnte. Die Leistungsebene ist die wichtigste, die wir derzeit noch mit der Schule verknüpfen. Eine Aufgabe von Schule ist die Wissens- und Kompetenzvermittlung, sodass die Schülerinnen und Schüler irgendwann ihr eigenes Leben bestreiten können. Daneben sind die psychisch-soziale Ebene sowie die gesellschaftliche Ebene wichtig zu betrachten.

Die Leistungsebene: Ängste und Wünsche von Eltern

Eltern wünschen nur das Beste für ihre Kinder. Vielleicht kämpfen sie dafür, dass es ihnen einmal besser gehen soll als ihnen selbst. Daher sind viele Eltern einem selbstgemachten Druck ausgesetzt, dass das Kind möglichst gute Leistungen erbringt. Ich selbst war so eine Mutter. In der Grundschule war es mir wichtig, dass mein Sohn alle Hausaufgaben gut erledigt. Dazu saß ich jeden Tag mit ihm 1-2 Stunden daran. Ich wusste, er konnte es, aber er brachte es nicht aufs Papier.

Letztendlich hat uns beide das zermürbt, da er aufgrund seiner schnellen Auffassungsgabe Wiederholungen und Übungen verabscheute und ich dafür kämpfte, dass er es tat. Also waren wir jeden Tag aufs Neue in einem Konflikt. Jahre später, als ich Fragebögen innerhalb der zahlreichen Diagnostiken ausfüllen musste, wurde ich gefragt, was ich mir für meinen Sohn wünsche. Ich schrieb, dass er glücklich werden soll mit dem, was er tut und sich damit am Leben halten kann. In den Jahren hatte ich viel dazugelernt. In meinem Buch erzähle ich mehr darüber:

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Die psychisch-soziale Ebene: Das Wohlbefinden von Kindern

Schülerinnen und Schüler müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt Leistung erbringen. Der Beweis erfolgt meist in Form von Klassenarbeiten oder mündlichen Abfragen. Das heißt, die Kinder sind ständig einem großen Druck ausgesetzt. Zudem sind sie in Klassengemeinschaften untergebracht und müssen sich dort sozial integrieren. Einige bleiben außen vor, während andere gut integriert sind. Es entsteht eine Diskrepanz im sozialen Gefüge.

Dazu kommt, dass vielen Lehrkräften die Zeit fehlt, sich um die einzelnen Schüler zu kümmern. Einfach deshalb, weil es zu viele sind oder weil sie diese zu selten sehen. Der Fokus von vielen Lehrkräften liegt ebenfalls auf der Leistungsebene, schließlich muss der Lehrplan erfüllt werden. Du siehst, es entsteht ein großes Ungleichgewicht zwischen der Leistungsebene und der psychisch-sozialen Ebene. Irgendetwas muss auf der Strecke bleiben.

Die gesellschaftliche Ebene: Warum Schule sich anpassen muss

Um dem Argument der „Weichspülpädagogik“ vorzugreifen: Es hat seinen Grund, warum die Zahl der Schulverweigerer sowie die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss jährlich steigt. Es ist ein kaum zu überhörendes Alarmsignal. Fest steht auch, dass sich Schule den Kindern anpassen muss und nicht umgekehrt, wie ich in diesem Artikel eingehend beschrieben habe. Die Argumente von „Da musst du durch“ oder „Uns hat es damals auch nicht geschadet“ führen uns nicht weiter. Denn die Gesellschaft, die Werte und unsere Art zu leben hat sich grundlegend verändert.

Während in den Zeiten der Industrialisierung das Lernen im Gleichschritt vielleicht noch angebracht war, so sieht dies in Zeiten der Superdiversität ganz anders aus. Lehrkräfte sind heute mit anderen Herausforderungen konfrontiert als vor einigen Jahrzehnten. Die Arbeitswelt hat sich verändert und KI hält immer mehr Einzug. Daher muss sich Schule dem gesellschaftlichen Wandel anpassen. Und wer, wenn nicht Schule, muss dies ermöglichen?

Die Ursachen von fehlenden Reformen im Schulsystem

Doch warum verändert sich Schule so langsam? Was sind die Hemmschwellen, warum keine Reformation des Schulsystems erfolgt? Vor allem sehe ich den Bildungsföderalismus als eine Ursache. Jedes Bundesland hat seine eigenen Schulsysteme, seine eigenen Schulgesetzte sowie seine eigenen Begrifflichkeiten. Ein Konsens ist hier schwerlich möglich.

Zudem ist das Bildungssystem sehr komplex aufgebaut, was Bewegung schwierig macht. Es fehlt der Mut für Reformen, denn Veränderung bedeutet Neuland. Also liegt die Verantwortung bei den einzelnen Lehrkräften und Schulleitern, die dies beherzt in die Hand nehmen und damit zahlreichen Widerständen ausgesetzt sind. Um in das System einzutauchen, empfehle ich die Lektüre von „Warum noch Lernen“. Bob Blume erklärt die Hemmschwellen im Bildungssystem sehr genau.

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6 ausgewählte Ansätze in der Schulentwicklung

Nicht zuletzt sind es auch Ängste, die dahinterstecken. Warum etwas ändern, wenn es doch scheinbar funktioniert? Und früher hat es auch geklappt, also hat sich das System doch bewährt? Es geht um unsere Kinder, Veränderungen möchte man nicht riskieren. Es könnte ja schiefgehen. Dass Schule aber auch anders agieren kann, zeigen folgende 6 ausgewählte Ansätze in der Schulentwicklung:

Gelingensnachweise statt Klassenarbeiten

Schule soll Leistung sichtbar machen. Auch Lehrkräfte müssen wissen, wo ihre Schüler stehen. Ein neues Wort erobert derzeit die Schulwelt: Gelingensnachweise. Während manche Schule nur das Wort ändern, so braucht es doch eine Änderung in der Struktur.

Klassenarbeiten werden zu einem bestimmten Zeitpunkt geschrieben, der für alle gilt. Gelingensnachweise erfolgen dann, wenn jeder Schüler bereit dazu ist, seine Leistung zu zeigen. Gelingt der erste Versuch nicht, dann gibt es einen zweiten. Der Sinn dahinter ist, dass jedes Kind ein eigenes Lerntempo hat und diesem entsprochen wird. Warum also Druck aufbauen, wenn es nicht notwendig ist?

Kreative Leistungsbeurteilung und Kompetenzraster statt Notengebung

Die Fertigkeiten und das Wissen in 6 Zensuren zu pressen, sagt über den Schüler wenig aus. Dazu kommt, dass diese Bewertung der subjektiven Betrachtung der Lehrkraft obliegt. Eine gewisse Ungerechtigkeit kommt also noch hinzu. Es ist selten festgeschrieben in den Schulgesetzen, dass die Leistungsnachweise mit 45-minütigen Klassenarbeiten zu erbringen ist, die alle gleichzeitig schreiben.

Vielmehr bestehen hier Spielräume, Leistungsnachweise individuell zu gestalten und z. B. eine Projektarbeit über 2 Wochen bewerten zu können. Ein Kompetenzraster hilft dabei, die vorhanden Kenntnisse und das erworbene Wissen detailliert sichtbar zu machen. Zudem hilft es den Schülern bei der Reflektion der erledigten Aufgabe, worin ein weiterer Lerneffekt besteht.

Schulentwicklung als Motor für Selbstwirksamkeit
Schulentwicklungsmaßnahmen erhöhen die Selbstwirksamkeit von Schülerinnen und Schülern.

Selbstorganisiertes Lernen statt Lernen im Gleichschritt

„Unterricht ist aller Übel Anfang“, postuliert Stefan Ruppaner. Ich erinnere noch einmal an das Reel von Beginn dieses Beitrags. Während die Schüler in einem Frontalunterricht Wissen „eingetrichtert“ bekommen, finde ich es sinnvoller, den Kindern eine gewisse Freiheit zuzugestehen im Vertrauen darauf, dass Kinder grundsätzlich gerne lernen.

Warum also die Lernfreude durch 45-Minuten Einheiten und Fachwechsel unterbrechen? Schulen wir sie doch in Selbstorganisation und damit untrennbar verbunden auch in Selbstregulation und lassen sie dadurch Selbstwirksamkeit erleben. Sind das nicht die Skills, die später im Arbeitsleben benötigt werden?

Gemeinschaftsschule statt weiterführender Schulen

Während in Berlin die Grundschule 6 Jahre dauert, findet der Wechsel in die weiterführenden Schulen in den meisten Bundesländern nach Klasse 4 statt. Die Kinder sind dann 10 Jahre und müssen sich für eine Schulform entscheiden: Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Gesamtschule und andere.

Erstens entsteht hier ein zusätzlicher Druck auf die Familien, da die Empfehlungen von den Leistungen abhängen. Mancherorts werden für den Übergang sogar Prüfungen geschrieben. Hier werden eine Selektion und Trennung vorgenommen, die in diesem Alter schwer ist. Gemeinschaftsschulen von Klasse 1 bis 10 oder sogar bis zum Abitur sind eine gute Lösung, Ruhe ins System zu bringen und Druck herauszunehmen.

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Beziehungsarbeit statt Leistungsdruck und Kontrolle

Schule war bisher von Leistungsdruck und Kontrolle geprägt. Es geht sogar so weit, dass wir Eltern denken, dass die Kinder Druck brauchen, um lernen zu können. So haben wir es erfahren und geben dies unreflektiert so weiter. Heute ist das Wohlbefinden von Kindern wichtiger denn je, damit diese am Ball bleiben und ihr Potenzial zeigen können.  

Wenn es um Schulentwicklung geht, sprechen viele von der Haltung der Lehrkräfte. Haltung hat jeder, doch eine wohlwollende ist entscheidend. Eine, die geprägt ist von Vertrauen, Wertschätzung, echtem Interesse und Veränderungswillen. Die begleitet, loslässt aber auch auffängt, wenn es notwendig ist. Warum auch die Haltung von Eltern wichtig ist, liest du in diesem Artikel.

Raum als dritter Pädagoge statt Frontalunterricht und Klassengemeinschaften

Und nochmal Stefan Ruppaner: „Schule muss der schönste Ort im Dorf oder in der Stadt sein“. Das sagt alles aus, denn wo ich mich wohlfühle, gehe ich auch gerne hin. Die Schulentwicklung sieht den Raum als dritten Pädagogen. Jeder lernt anders und sollte die Gelegenheit erhalten, dies ausleben zu dürfen. Das gelingt in Schulen, wie der Alemannenschule Wutöschingen.

Frontalunterricht gehört somit der Geschichte an, denn Tafeln findet man dort nicht. Es gibt auch keine Klassen mehr, denn die Kinder finden sich in Lerngruppen wieder. Diese sind jahrgangsdurchmischt, denn so können Jüngere von Älteren lernen und umgekehrt. Du kannst dir das so vorstellen, dass in so einer Schule alle Strukturen gesprengt wurden, damit sich jeder frei entfalten kann.

Schulentwicklung macht neue Hoffnung
Schulentwicklung sprengt alte Strukturen und neue werden etabliert.

Schulentwicklung als Chance für gleichberechtigtes Lernen

Es gibt noch viele weitere Beispiele, aber ich habe nur diese 6 herausgegriffen. Gerade unseren hochbegabten Kindern kommen diese Maßnahmen der Schulentwicklung extrem entgegen. Eine kreative Leistungsbeurteilung spornt sie an, in ihrem Projekt alles zu geben. Die Leistungstiefe bestimmen sie dabei selbst. Das selbstorganisierte Lernen ermöglicht ihnen, im Lernstoff schneller voranzugehen und sich schwierigeren Aufgaben zu widmen.

Eine positive Beziehungsarbeit sorgt dafür, dass sie sich gesehen fühlen und Vertrauen zur Lehrkraft aufbauen. Diese bekommt einen wichtigen Einblick in die Besonderheiten dieser Kinder und kann sie gewähren lassen und fördern. Das Lernen in selbstgewählten und auch jahrgangsübergreifenden Lerngemeinschaften ermöglicht es ihnen, sich adäquate Lernpartner zu suchen, mit denen es sich gut versteht, oder wo es sich unter Gleichgesinnten fühlt.

Schulentwicklung bietet neue Wege für Hochbegabte und ihre Familien

Du siehst, die aufgezeigten Maßnahmen von Schulentwicklung bieten neue Wege für Hochbegabte und ihre Familien. Weitere Maßnahmen wären das Arbeiten mit KI, Lernateliers, Team-Teaching, der Verzicht auf Hausaufgaben, individuelles Lerncoaching, Growth Mindset-Denken, kluge Graduierungssysteme und vieles mehr. Ich bin sehr froh, dass es Lehrkräfte gibt, die Schulentwicklung vorantreiben, indem sie schwerpunktmäßig die ein oder andere Maßnahme forcieren.

Mal mit Unterstützung der Schulleitung, aber auch ohne im Kleinen. Die Erkenntnisse der Maßnahmen sind wichtig, um andere Lehrkräfte mitzunehmen und sie einzuladen, es auch einmal zu versuchen. Für unsere hochbegabten Kinder ist das Thema Schulentwicklung ein großer Gewinn. Das sage ich als Mutter von zwei hochbegabten Kindern, die Schule verweigert haben und ohne Abschluss die Schule verlassen mussten.

Daher ist es für mich ein Herzensanliegen, Lehrkräfte über die besonderen Eigenschaften von Hochbegabung und die Gefahren des Underachievements zu informieren. Und auf der anderen Seite Eltern Mut zu machen und ihnen zu zeigen, wie Schule aussehen könnte. Im Endeffekt ist dies positiv für alle Seiten. Hoffen wir, dass der Druck auf die Politik wächst und übergreifende Reformen bald stattfinden.

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2024 veröffentlichte ich mein Buch "Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich". Seitdem schreibe ich in meinen Blogartikeln über meine Erfahrungen zum Selfpublishing aber auch über Hochbegabung und allem, was das Thema berührt. 

Ich führe seit über 12 Jahren meine eigene Werbeagentur und profitiere von einer vielfältigen Erfahrung (Grundschullehramt, Diskothek, Werbekauffrau, Dipl. Betriebswirtin, Dirigentin, Autorin, Podcasterin). 

Meine eigene Hochbegabung entdeckte ich erst, als ich 52 Jahre alt war. Ich möchte Eltern Mut machen und Lehrkräfte sowie Verantwortliche für das Thema sensibilisieren.

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