Begabtenförderung: Welche Schulform ist die richtige für Hochbegabte?

30. Januar 2026
12 Minuten Lesezeit

Keine Frage beschäftigt Eltern mehr als die Wahl der richtigen Schulform für ihre hochbegabten Kinder. Das beginnt bereits im Kindergarten, wenn die Einschulung bevorsteht und geht weiter in Richtung weiterführender Schule. Wir haben Erfahrungen mit verschiedenen Schulformen von Gymnasium über Gesamtschule bis hin zur Privatschule und anderen Modellen gemacht. Daher möchte ich dir in diesem Artikel 5 Elterntipps aus meiner Sicht mitgeben. Aber zunächst geht es um die Begabtenförderung bei Hochbegabung und wir fragen uns: Welche Schulform ist die richtige für Hochbegabte?

Kindergarten und Grundschule

Nicht jedes hochbegabte Kind glänzt mit einer großen Leistungsbereitschaft oder Anstrengungsbereitschaft. Das ist der Kern der Sorgen vieler Eltern, die immer wieder in Facebook-Gruppen zu Hochbegabung geäußert wird. Bezeichnend ist, dass es viele Meinungen gibt, denn jedes Kind ist anders und hat andere Herausforderungen, da Hochbegabung viele Merkmale hat.

Die Reise beginnt jedoch nicht mit der Einschulung, sondern schon davor. Unser Sohn war im Kindergarten bereits auffällig. Er hörte nicht auf Gruppenanweisungen, stellte diverse Dinge an, wie das gleichzeitige Aufdrehen aller Wasserhähne im Bad oder das Versenken von Marmeladengläsern im Kakao. Trotzdem fiel er durch seine Wissbegierde und unbändige Neugier auf sowie ein großes Wissen.

Hochbegabung im Kindergarten
Unser Sohn liebte die Bauecke im Kindergarten.

Entscheidung zwischen frühzeitiger Einschulung, regulär einschulen oder zurückstellen

Die Erzieherinnen überlegten, ob es sinnvoll sei, ihn noch ein Jahr zurückzustellen aufgrund seiner sozialen Herausforderungen. Er kannte alle Regeln auswendig, aber wendete sie nicht an. Ich ergänze: Weil sie keinen Sinn für ihn gemacht haben. Vom kognitiven Leistungsvermögen war es jedoch höchste Zeit. Wir waren also gefangen in einer asynchronen Entwicklung.

Diese erste Hürde zwischen Langeweile, Input einfordern, aber auch Verhaltensoriginalität ist daher bereits im Kindergarten zu stemmen. Wir hatten uns damals eine Genossenschaftsschule in freier Trägerschaft mit einem freien Lernkonzept angeschaut. Unsere Entscheidung fiel aber auf die örtliche Grundschule. Ich begründe dies näher in meinem Buch „Hochbegabt gescheitert – und neue Türen öffnen sich.“

Lies unsere persönliche Geschichte hier inkl. 2 Jahre Schulverweigerung.

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Hochbegabt gescheitert Susanne Burzel

Asynchrone Entwicklung bei Hochbegabten macht Entscheidung schwer

Die asynchrone Entwicklung stößt also auf die Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt, mein Kind einzuschulen? Sollte ich es früher einschulen lassen, oder noch ein Jahr warten? Es ist eine sensible Entscheidung, die nur gemeinsam mit dem Kindergarten und künftigen Lehrkräften getroffen werden kann. Möglicherweise hast du die Möglichkeit, dein Kind in der Grundschule hospitieren zu lassen, um zu sehen, was es mit ihm macht und welches Feedback ihr von den Lehrkräften erhaltet.

An dieser Stelle möchte ich direkt betonen, dass es nicht die eine, ideale Entscheidung gibt, sondern diese von ganz vielen Faktoren abhängt, die ins Kalkül gezogen werden müssen. Das gilt für die Einschulung aber auch für den späteren Übergang in die weiterführende Schule. Und auch wenn du denkst, du hast die richtige Entscheidung getroffen, kann es sein, dass es trotzdem zu Problemen kommt, wie es bei uns der Fall war.

Hochbegabte Kinder in der Schule
Ob hochbegabte Kinder sich gut anpassen können hängt von vielen Faktoren ab.

Weiterführende Schulen

Im Nachhinein betrachtet wäre es sinnvoller gewesen, hätten wir die private Schule gewählt. Denn unser Sohn kämpfte mit vielen Herausforderungen in der örtlichen Grundschule. Und das, obwohl die Lehrerin sich mit ADHS sehr gut auskannte und auch die große Begabung unseres Sohnes erkannte. Irgendwann ging es in Richtung weiterführende Schulen.

In Hessen wechseln wir nach der 4. Klasse, in Berlin wird nach der 6. Klasse gewechselt. Jedes Bundesland hat seine eigenen Bildungsgesetze, der Bildungsföderalismus lässt grüßen. Unser Schulsystem in Deutschland ist alles andere als einheitlich, daher fasse ich dir hier ein paar Beispiele in einer Tabelle zusammen:

Tabelle reguläre Schulformen in Deutschland (1)
Tabelle Reguläre Schulformen in Deutschland.

Deutschland ist ein Bildungs-Vielfalt-Land

Du siehst, die Schulen unterscheiden sich in Schwerpunkten, als auch von der Begrifflichkeit. Werk- und Realschulen, kooperative oder integrierte Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Sekundarschulen und viele mehr. Ich persönlich finde diese Vielfalt auf der einen Seite gut. Wenn es aber in Richtung Lehrpläne geht, die übrigens auch überall anders heißen, wird klar, dass Reformen äußerst träge sind oder gar nicht stattfinden.

Nun ist es so, dass meist eine Empfehlung seitens der Grundschule ausgesprochen wird, auf welche das Kind gehen soll. In einigen Bundesländern, wie Baden-Württemberg, gibt es sogar eine Prüfung (z. B. Kompass 4), die gemeinsam mit der Einschätzung der Lehrkraft vorgibt, welche Schulform das Kind zu besuchen hat. Die Eltern haben mehr oder weniger Mitspracherecht.

Die Empfehlung der Grundschule ist manchmal bindend

Wir wohnen in Hessen und unser Sohn hat von seiner Lehrerin eine Gesamtschulempfehlung erhalten. Bei uns ist die integrierte Gesamtschule so aufgeteilt, dass die Kinder gemeinsam unterrichtet werden und je höher die Klassenstufe ist, die Kinder in A, B oder C-Kurse aufgeteilt werden. Diese entsprechen dem Hauptschul-, Realschul-, und Gymnasialniveau.

Wir haben uns gegen diese Schule entschieden. Denn unser Sohn war im Mündlichen immer still. Wir fürchteten, dass aufgrund seines Charakters, seines Widerstands in einigen Fächern und bei den Hausaufgaben sowie seiner teils nicht vorhandenen Mitarbeit die Schullaufbahn in allen Fächern in den C-Kursen enden würde.

Hochbegabte resignieren schnell in der Schule
Es ist für Hochbegabte oft nicht einfach, Langeweile in der Schule auszuhalten.

Hochbegabung hat viele Gesichter in der Schule

Also haben wir einen Termin mit dem Gymnasium in der nächsten Stadt aufgenommen. Obwohl wir keine „Gymnasial-Empfehlung“ hatten, wurde er dennoch aufgenommen. Ich erhoffte mir, dass unser Sohn in den schwierigen Fächern einfach mitgezogen wird, auch wenn er mal eine schlechte Note hat. In anderen Fächern hingegen konnte er sein Potenzial zeigen.

Das ging auch erst einmal gut, aber mit der Zeit wurde es immer schwieriger. Die Lehrkräfte nahmen unseren Sohn als Kind mit zwei Gesichtern wahr. In einigen Fächern hinterfragte er stets den Unterrichtsstoff oder saß apathisch da. In anderen Fächern war er wissbegierig, arbeitete und diskutierte mit den Lehrkräften weit über den Anspruch hinaus.

Die Schulsituation kann sich ändern

Diese Diskrepanz fiel ihm irgendwann auf die Füße. In der 8. Klasse wurde er pädagogisch versetzt. Als er die 9. Klasse wiederholen sollte, verweigerte er den Schulbesuch für 2 Jahre. Er konnte nicht mehr. Es würde zu weit führen, die Gründe und Geschehnisse hier aufzuführen, daher verweise ich gerne noch einmal auf mein Buch, in dem du unsere gesamte Geschichte lesen kannst.

Das heißt, auch wenn du die richtige Entscheidung zu einem Zeitpunkt getroffen hast, kann sich die Situation trotzdem ändern. Es kommt auf die Lehrkräfte an, auf das Kind selbst, auf die Mitschüler, die Unterrichtsgestaltung und vieles mehr. Ich kann aber auch sagen, dass die Lehrkräfte sowie der Förderschullehrer im Gymnasium immer ihr Bestes gegeben und uns mit allen Kräften unterstützt haben. Das Problem war jedoch, dass sich niemand mit Hochbegabung und Underachievement auskannte und somit Lösungen fehlten, die wirklich greifen konnten. Es ist einfach selten Teil der Lehramtsausbildung.

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Spezialschulen mit Hochbegabtensiegel und alternative Schulformen

Mittlerweile gibt es Spezialschulen, meist Gymnasien, mit einem Hochbegabtensiegel. Auch hier rate ich zur Vorsicht, seitdem ich einen Erfahrungsbericht gehört habe. Ein Bekannter von mir wollte seine Tochter auf so eine Schule geben. Beim Beratungsgespräch fragte er: „Woran erkennen Sie denn eine Hochbegabung?“ Er erhielt als Antwort: „An den guten Noten“.

Alle Eltern, die ein Kind haben, welches bereits in der Grundschule Schulprobleme aufgrund seiner besonderen Begabung hat, weiß, was diese Antwort bedeutet. Diese Schule setzt auf Hochleister. Jedoch nicht auf hochbegabte Kinder, die hinterfragen, eine geringe Anstrengungsbereitschaft zeigen, wenig leistungsorientiert sind und sich wenig anpassen können.

Von Hochleister-Internat bis Förderschule für Hochbegabte

Als wir in der Schulverweigerung waren und bereits Kontakt mit dem Jugendamt hatten, erhielten wir Vorschläge, wo unser Sohn hingehen könnte. Dabei war ein Internat für Hochbegabte. Ich informierte mich über diese Schule und entdeckte auf der Website, dass diese ebenfalls auf Hochleister spezialisiert war. Ich las nichts von twice exceptional students (zweifach außergewöhnlich – Hochbegabung plus eine andere Neurodivergenz). Also war es klar, dass dies nicht die richtige Schule war.

Glücklicherweise hatten wir als Eltern ein Wunschrecht, welches wir äußern konnten. Wir lehnten zwei Vorschläge seitens des Jugendamtes ab und setzten uns für den Besuch der Oswald von Nell Breuning Schule Abteilung 2e in Offenbach ein. Das ist eine Förderschule für besonders Begabte (ab IQ 120) mit psychischen Einschränkungen. Letztendlich durfte unser Sohn nach vielen Kraftanstrengungen diese Schule für ein Jahr besuchen und machte dort seinen Realschulabschluss.

Weiterführende Schulen für Hochbegabte
Die Förderschule für Hochbegabte war unsere Rettung.

Alternative Schulen sind meist privat und müssen selbst bezahlt werden

Neben diesen Spezialschulen gibt es auch alternative Schulformen. Diese sind meist in privater Trägerschaft und müssen von den Eltern selbst finanziert werden. Es gibt Ausnahmen, in denen das Jugendamt die Kosten übernimmt. Aber auch hier werden die Eltern finanziell beteiligt – je nach Einkommen.

Zu den alternativen Schulen zählen Montessori-Schulen, die Waldorfschule, Freinet-Schulen, Jenaplan-Schulen und andere. Auch die Schmetterlingspädagogik zählt dazu, die relativ neu ist. Stefan Ruppaner hat dieses wunderbare pädagogische Konzept entwickelt. Ich persönlich denke, dass dieses Konzept ideal für die Begabtenförderung ist. Stefan hat dazu ein Buch geschrieben, lies gerne meine Buchempfehlung dazu hier.

Tabelle alternative Schulformen in Deutschland (1)
Tabelle Alternative Schulformen in Deutschland.

Hochbegabung und Hochsensibilität – die Gefahr von Mobbing

Um die Schulformen zum Abschluss zu bringen, möchte ich noch kurz auf unseren jüngeren Sohn eingehen, der ebenfalls eine bewegte Schulkarriere hat. Im Gegensatz zu unserem älteren Sohn konnte er sich besser anpassen. Er hatte dank seiner Hochsensibilität mit anderen Herausforderungen zu kämpfen, die ich ebenfalls in meinem Buch aufgreife.

Nach einer Grundschulzeit mit einer kurzen Schulverweigerung wechselte er auf die örtliche Gesamtschule. Sie war nicht so groß wie das städtische Gymnasium und bot zunächst für ihn einen geschützten Rahmen. Leider begann ein Mobbing bereits in der 6. Klasse und zog sich bis in die 8. Klasse. Er vermied den Schulbesuch in dieser Zeit immer mehr und konnte irgendwann gar nicht mehr hingehen.

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Überspringen, Wiederholen und der zweite Bildungsweg

Wir wechselten auf die ganz oben beschriebene Genossenschaftsschule, welche erst einmal perfekt war. Er fühlte sich gesehen, konnte mit Lehrkräften über Astrophysik und Psychologie diskutieren und wir erlebten plötzlich ein völlig verändertes Kind, welches vor Freude und Tatendrang strotzte. Leider verflog die anfängliche Begeisterung und er resignierte immer mehr. Der Grund war Langeweile und ein fehlendes Zugehörigkeitsgefühl aufgrund unterschiedlicher Interessen mit den Mitschülern.

Nach Klassensprüngen und Wiederholungen musste er schließlich ohne Abschluss die Schule verlassen. Die 10-jährige Schulpflicht war glücklicherweise erfüllt, heute macht er auf dem zweiten Bildungsweg seinen Realschulabschluss über die ils nach.

Elterntipps für die richtige Schulform für hochbegabte Kinder

Du siehst aufgrund unserer bewegten Geschichte, dass es stets eine individuelle Entscheidung ist, welche Schulform du wählst. Es gibt nicht die eine perfekte Lösung, das wäre schön. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Wahl und auch das Leben mit der getroffenen Wahl. Zwei der wichtigsten Faktoren sind:

Die Persönlichkeit des Kindes. Kann es sich gut anpassen? Ist es sehr sensibel und empfindsam, z. B. auch auf äußere Reize? Lernt es gerne und hat es eine gute Anstrengungsbereitschaft? Hat es weitere Neurodivergenzen, wie ADHS oder Autismus-Spektrum-Störung?

Die Lehrkräfte und die Schule. Kennen sie sich mit Hochbegabung aus, oder verwechseln sie es mit Hochleistung? Gibt es Konzepte oder Präventionen für Underachievement? Gibt es sinnvolle (!) Enrichment-Konzepte oder ist ein Drehtürmodell möglich? Welche Haltung wird in der Schule gelebt?

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5 Tipps für die Entscheidungsfindung der richtigen Schulform

Daher hier meine 5 Tipps, wie du eine möglichst gute Entscheidung für die richtige Schulform für dein hochbegabtes Kind treffen kannst:

1. Mach eine Liste, welche Schulen es in deiner Gegend gibt. Bezieh auch alternative Schulkonzepte und Privatschulen mit ein. Schau dir die Schulprofile genau an und vereinbare ein Informationsgespräch. Hier kannst du Hochbegabung und Underachievement thematisieren. Du wirst sehen, wie offen oder vorurteilsbehaftet die Schule dem Thema gegenübersteht.

2. Lass dein Kind in der Schule hospitieren. Im Fall der weiterführenden Schule beginne damit nicht erst im 4. Schuljahr kurz vor dem Schulwechsel, sondern bereits in der 3. Klasse. So habt ihr genug Zeit, eine geeignete Schule auszusuchen, bevor es zeitlich zu eng wird.

3. Hol dir Meinungen und Erfahrungsberichte von anderen Eltern ein. In Hochbegabtengruppen, wie „Hochbegabte Kinder kreativ und entspannt begleiten“ von den Begabungsspezialisten Bernd und Renate Weber kannst du dich mit anderen Eltern aus deiner Umgebung vernetzen, austauschen und Tipps holen.

4. Egal welche Schulform ihr wählt, biete deinem Kind einen Ausgleich in seiner Freizeit unter Gleichgesinnten. Das kann dabei helfen, den möglichen Schulfrust zu kompensieren und ihren Selbstwert zu schützen.

5. Verabschiede dich von dem Gedanken, wenn du einmal eine Wahl getroffen hast, dass dein Kind bis zum Ende seiner Schulkarriere glücklich dort sein wird. Denn Kinder verändern sich ebenso wie Lehrkräfte und Mitschüler. Daher sei gewappnet, wenn es holprig wird und suche frühzeitig den Kontakt zu den Lehrkräften.

Austausch mit Lehrern
Der Austausch mit Lehrkräften ist wichtig bei Hochbegabung.

Die richtige Umgebung und ein wertschätzender Austausch

Ich weiß, der letzte Tipp klingt hart. Aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass es genau so ist. Als Eltern sind wir bemüht, dass es den Kindern in der Schule gut geht. Meine Strategie war stets, in enger Verbindung mit den Lehrkräften zu bleiben und offen über die Herausforderungen und Besonderheiten zu kommunizieren. Nur ein wertschätzender, offener und vertrauensvoller Austausch sorgt dafür, dass alle gemeinsam das Beste für das Kind erreichen können. Viele Lehrkräfte wissen wenig über das Thema Hochbegabung oder stehen dem Thema voreingenommen gegenüber.

Eine gute Recherche, in der das Kind einbezogen wird, kann helfen, den bestmöglichen Weg für das Kind zu bereiten. Und da ist es egal, ob die Wahl auf ein Gymnasium, eine Gesamtschule, eine Waldorfschule oder die Schmetterlingspädagogik fällt. Grundsätzlich gilt: Wenn das Kind in der richtigen Umgebung ist, blüht es auf und kann sein Potenzial zeigen. Das ist es, was wir erreichen wollen. Und was zugegebenermaßen in unserem Bildungssystem eine große Herausforderung ist.

Wissenschaftliche Grundlage zur richtigen Schulform für hochbegabte Kinder

Um es wissenschaftlich zu unterstreichen, auch Hella Schick schreibt in ihrer Dissertation „(Hoch-)Begabung und Schule“, dass es nicht die eine beste Schulform für hochbegabte Kinder gibt. Die richtige Schule hängt vom Kind selbst, von der Familie, von Lehrkräften, der Lernkultur und der Unterstützung, die Schule bieten kann, ab. Letztendlich ist die sogenannte Passung wichtig.

Ich hoffe, dass mein Artikel dir einen kleinen Einblick geben konnte. Bleib dran, denn egal was passiert, es gibt immer eine Lösung. Du bist der Anker für dein Kind und ich bin sicher, dass ihr es gemeinsam schaffen werdet, wenn du an es glaubst.

Susanne Burzel Autorin

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Um es auf den Punkt zu bringen: Ich möchte etwas bewirken, was die Themen Hochbegabung und Underachievement angeht. Aus diesem Grund habe ich Angebote definiert, wie du mit mir zusammenarbeiten kannst.

Wenn du Elternteil bist oder (angehende) Lehrkraft und mehr über die Themen Hochbegabung und Underachievement erfahren möchtest schau gerne direkt hier:

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Hallo, ich bin Susanne!

Susanne Burzel Autorin
2024 veröffentlichte ich mein Buch "Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich". Seitdem schreibe ich in meinen Blogartikeln über meine Erfahrungen zum Selfpublishing aber auch über Hochbegabung und allem, was das Thema berührt. 

Ich führe seit über 12 Jahren meine eigene Werbeagentur und profitiere von einer vielfältigen Erfahrung (Grundschullehramt, Diskothek, Werbekauffrau, Dipl. Betriebswirtin, Dirigentin, Autorin, Podcasterin). 

Meine eigene Hochbegabung entdeckte ich erst, als ich 52 Jahre alt war. Ich möchte Eltern Mut machen und Lehrkräfte sowie Verantwortliche für das Thema sensibilisieren.

Meine Publikationen

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