Mir kommt es so vor, als seien drei Monate vergangen, anstatt nur einer. Der April war sehr intensiv. Er begann mit einem Sterbefall in der Familie und endete mit einem wunderbaren Netzwerktreffen im frühlingshaften Horb. Das ist das pure Leben, wozu auch der Tod gehört. Was das mit mir gemacht hat und was ich erlebt habe, liest du in meinem Monatsrückblick für April.
Leben und Tod liegen eng beieinander
Der letzte Tag im März begann mit einem Schock. Ein Sterbefall im Haus wirbelte mein Leben ziemlich durcheinander. Leben und Tod gehören eng zusammen. Doch was der Tod mit einem macht, spürst du erst, wenn du unmittelbar davon betroffen bist. Und doch ist es eine der natürlichsten Sachen der Welt. Klar, ich habe mich vorher gedanklich mit dem Gedanken auseinandergesetzt, was wäre wenn. Aber wenn der Moment da ist, sitzt der Schreck einfach tief.
Also hatten wir in der Familie viel zu regeln. Ein Sterbefall bringt einiges mit sich. Ärzte, Bestatter, Ämter, Abschiednahme, Anzeige, Trauerfeier, Gedenkgottesdienst und vieles mehr. Das Gute ist, es beschäftigt dich in den ersten Tagen. Du merkst in so seiner Situation, wie unwichtig viele andere Dinge plötzlich werden können. Dein eigenes Tagesgeschäft und deine Bedürfnisse treten erst einmal in den Hintergrund. Das wahrzunehmen und mich selbst im Prozess dabei zu beobachten, hat mir dabei geholfen. Mehr dazu weiter unten. Hier gibt es jetzt nur ein Bild vom frühlingshaften Friedhof im Eingangsbereich. Ein stilles Naturwunder.

Endlich Frühling!
Der Frühling hat nun endlich so richtig Einzug gehalten. Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie sehr ich diese Jahreszeit liebe! Sie hat etwas von Neubeginn, Frische, Duft und Farben. Überall blüht es und es duftet wunderbar. Die Bäume sehen prachtvoll aus mit ihren weißen und rosafarbenen Blüten und den frischen, hellgrünen Knospen. Die Temperaturen werden wärmer und die Tage länger. Das motiviert mich ungemein, was sich auf meinen Alltag auswirkt.
In diesen Tagen fällt es meinem Mann leichter, mich zu einem Spaziergang zu überreden. Diese führt derzeit öfter in den Nachbarort, denn dort gibt es eine Eisdiele. Also gibt es schon mal ein Feierabendeis oder ein Frühstücksersatz am Mittag. Ich bin da ganz flexibel.

Netzwerktreffen von Bloggerinnen in Horb am Necker
Am letzten Wochenende im April fuhr ich in das schöne Horb am Neckar. Judith Peters von The Content Society hatte uns Bloggerinnen dorthin eingeladen. Auf dem Programm stand zunächst ein leckeres Abendessen in einem syrischen Restaurant namens Morgenland. Es war mein erstes syrisches Essen überhaupt und sehr zu empfehlen. Am nächsten Tag fanden die Barcamps im Kloster statt. Jede, die wollte, durfte ein Thema einbringen. Ich nutzte die Gelegenheit, um über Selfpublishing zu informieren.
Den ganzen Tag fanden also parallel Barcamps zu verschiedenen Themen statt. Ich besuchte Vorträge und Workshops über das Imposter-Syndrom, Speed-Reading und Blog dein Buch. Nachmittags hatte ich meinen Vortrag "Von Null zum Amazon-Bestseller". Natürlich war auch Hochbegabung ein Thema, denn es ging ja um mein Buch "Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich". Er war mit über 20 Bloggerinnen sehr gut besucht, was mich freute. Abends besuchten wir noch einen Biergarten direkt am Neckar und netzwerkten. Am nächsten Morgen nach guten Frühstücksgesprächen fuhr ich wieder zurück. Tatsächlich haben mir diese beiden Tage sehr gut getan, Abstand von den Geschehnissen Anfang März zu bekommen.
Was im April 2026 sonst noch los war
Ein neuer Rekord!
Am 15. April 2024 habe ich mein Buch über Hochbegabung bei Amazon kdp veröffentlicht. Genau 2 Jahre später verkaufte ich auf den Tag genau mein 2.500stes Exemplar. Um 23 Uhr wurde mir dies in meinem Amazon-Konto angezeigt. Das war eine Punktlandung! Diesen Erfolg habe ich zum Anlass genommen, meinen 8. Blogartikel in der Kategorie Selfpublishing zu schreiben. Dazu habe ich mich von 3 KIs interviewen lassen. Du kannst den Artikel hier lesen.
Von Null bis zum Amazon-Bestseller - 44 Seiten erprobtes Praxiswissen! (Meine geheimsten Tipps)
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Zahlen, Daten, Fakten
- Kennst du schon meinen YouTube-Kanal zu Hochbegabung und Underachievement? Ich darf mich über mehr als 300 Abonnenten freuen. Es sind auch schon 2 Interviews auf meinem Kanal, worüber ich mich sehr freue. Weitere werden folgen.
- Das Blog-Summit Blogarella von Birgit Lorz fand ebenfalls im April statt. Es gab 5 interessante Vorträge zu Bloggen, Storytelling, Selfpublishing, SEO und Social Media. Wenn du möchtest, kannst du die Aufzeichnung hier erwerben.
- Im April wurde ich von der FAZ zum Thema Hochbegabte Frauen interviewt. Das Interview erschien am 26. April online. Du kannst den Artikel hier lesen (Paywall).
Was mich im April besonders beschäftigte
Tatsächlich schwirrten mir die meiste Zeit Gedanken rund um den Sterbefall im Kopf herum. Ich machte viele Flüchtigkeitsfehler und war neben der Spur. Trotzdem schaffte ich es immer, mich selbst in diesem Prozess zu beobachten. Das war spannend. Vor allem zu beobachten, wie Familien zusammenhalten in solchen Situationen und wie sich Beziehungen zu einzelnen Menschen dadurch verändern, fand ich interessant und auch schön. Nach so einem Geschehnis ordnet sich das Leben für manche Menschen komplett neu. Das muss sorgfältig und einfühlsam begleitet werden.
Meine drei schönsten Blogartikel im April
Ausblick auf den Mai 2026
Beginnen wir von hinten. Am 30. Mai bin ich ab 19 Uhr in Dorsten. Dort mache ich eine Lesung zu meinem Buch "Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich" bei dem Verein "HerausForderung e.V.". Weitere Infos auch zur Anmeldung erhältst du hier. Daneben wurde ich zu zwei Interviews eingeladen. Eins davon findet im Mai statt, eins Anfang Juni. Hier freue ich mich auch schon sehr darauf. Mitte Mai fahre ich dann auf ein Retreat nach Lesbos von und mit David Crean. Das wird einen Großteil meiner "Jahrestherapie" ausmachen. Im Grunde genommen zahlt es auf meine Persönlichkeitsentwicklung ein, aber da ich nie eine Therapie nach all den Geschehnissen der letzten Jahre gemacht habe, nenne ich das dann eben meine Therapie. Ich freue mich jedenfalls riesig darauf, denn ich war noch nie in Griechenland. Ich bin gespannt - freu dich daher auf den Monatsrückblick im Mai.
Lies unsere persönliche Geschichte hier inkl. 2 Jahre Schulverweigerung.
In meinem Buch "Hochbegabt gescheitert - und neue Türen öffnen sich" kannst du mehr über all die Herausforderungen, die wir bewältigen mussten, erfahren.
Bei Amazon - oder im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3982620169

























