Der März hat es in sich gehabt. Bezeichnend ist, dass er von zwei Todesfällen umrahmt war, aber es dazwischen lebendig war. Leben und Sterben gehören zusammen, es ist der Lauf des Lebens. Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt von den Trauerfällen erzähle, aber sie gehören dazu. Und sie machen etwas mit einem. Darüber werde ich sicher im April noch mehr erzählen. Jetzt aber erst einmal zu den Erlebnissen im März.
Besuch bei der didacta in Köln
Am 12. März - passend zum 12 von 12 im März - besuchte ich die größte Bildungsmesse Europas, die didacta in Köln. Es war eine schöne Reise mit vielen wunderbaren Begegnungen. Sie begann frühmorgens mit dem Zug (Verspätungen inklusive). In Köln angekommen strömten viele Menschen zur Messe. Ich habe mir Zeit genommen, mich in Ruhe umzusehen und das ein oder andere Gespräch zu führen.
Vor allem die persönlichen Treffen sind mir in guter Erinnerung geblieben, u. a. mit den van der Meer-Sisters Kristin und Ulrike, mit Friederike Methemaekers von der DGhK e. V., Netzlehrer Bob Blume und Neurodivergenz-Influencerin Saskia Niechzial. Den Rückblick zur didacta kannst du gerne hier lesen. Ich habe mir einiges mit nach Hause genommen, was ich noch nachbereiten muss. Dazu bin ich bis heute nicht gekommen. Denn nach der Messe war ich erst einmal über eine Woche krank. Das kommt davon, dass ich so selten unter vielen Menschen unterwegs bin.

Ich liebe den Frankfurter Bahnhof - eine schöne Architektur
Lesung in Wetzlar mit Markus Mattzick
Ende März, nachdem ich wieder gesund war, fand in Wetzlar eine Lesung mit Schriftsteller Markus Mattzick statt. Ich habe Markus vor einigen Jahren kennengelernt, als ich veröffentlichte, dass ich ein Buch über Hochbegabung schreiben werde. Er sprach mit an und er lieh mir einige Bücher zu dem Thema aus. Seitdem sind wir im Kontakt. Er war es auch, der mich ermunterte, einen IQ-Test zu machen - aber das ist eine andere Geschichte.
Markus hat den dystopischen Roman "Ohne Strom" geschrieben und hielt nun im Drei Wetzlar eine Lesung. Wir meldeten uns dazu an und genossen den Abend sehr. Der Roman spielt in unserer Heimat in einem fiktiven Dorf (welches neben unserem liegt). Unter anderem las er von einer Boeing, die auf dem Flughafen Lützelinden notlandete und von Einkaufsmärkten, bei denen nichts mehr ging. Gerade in der heutigen Zeit ist das Thema ganz nah. Es gab einige Nachfragen, die Markus beantwortete. Nebenbei servierte das Team von Drei Wetzlar eine leckere Lauchsuppe. Wie gesagt, ein schöner Abend mit Freunden und interessanten Gesprächen.
Leben und Tod liegen eng beieinander
Der März begann mit einer Trauerfeier meines Onkels. Er durfte weit über 90 Jahre alt werden. Also kam die Familie zur Trauerfeier zusammen, welche würdig gestaltet war. Der Tod bringt Menschen zusammen, die sich lange nicht gesehen haben. So war es schön, meine Cousinen und Cousins wieder einmal zu sehen, die in ganz Deutschland verstreut leben.
Leider endete der letzte Tag im März mit einem weiteren Todesfall in der näheren Familie. Dieser warf mich tatsächlich sehr aus der Bahn. Aber auch hier spürte ich, wie stark der Zusammenhalt einer Familie sein kann. Vor allem habe ich in diesen Tagen danach viel über das Leben dieser Person erfahren dürfen. Und es war ein wirklich sehr bewegtes Leben. Der Tod gehört dazu, auch wenn er uns alle überrascht hat.

Was im März 2026 sonst noch los war
Ich lerne ständig und immer dazu
Ich empfinde die Zeitqualität als sehr intensiv. So viele Geschehnisse und Konflikte weltweit, die Auswirkungen auf uns alle haben. Das gibt mir aber auch Gelegenheit, dazu zu lernen. Ich habe das Gefühl, ich war selten so bei mir wie gerade jetzt. Meine Selbstbeobachtung läuft auf Hochtouren. Ich grenze mich ab, wenn ich das Gefühl habe, es wird zu viel. Ich tauche ein, wenn ich mehr wissen möchte.
Ich merke aber auch, dass ich das Gefühl habe, mir läuft die Zeit davon. Ich habe so viele Ideen und Möglichkeiten im Kopf, dass es mir schwer fällt, Prioritäten zu setzen. Diese sind meist monetär gesteuert, denn das Geld muss fließen. Auf der anderen Seite möchte ich in anderen Dingen loslegen, fühle mich aber gebremst. Du merkst, es tanzen innere Konflikte in mir. Ich versuche es, leicht zu nehmen. Denn alles hat seine Zeit.
Zahlen, Daten, Fakten
- Gerade lese ich, dass ich Ende Februar über 215 Abonnenten habe. Heute - ich schreibe meinen Rückblick am 10. April - sind es schon 272. Ich bin wirklich dankbar, dass meine Inhalte so gut ankommen und ich Impulse geben darf. Abonniere gerne auch meinen YouTube-Kanal zu Hochbegabung und Underachievement
- Das NeuroBLISS Symposium mit Dr. Theresia Maria Stoeckl-Drax fand Ende März ebenfalls statt. Aus den Beiträgen der einzelnen Referenten ist ein Buch entstanden, welche du dir hier ansehen kannst.
- Die Vorbereitungen für Blogarella laufen. Dieses kostenfreie Blog-Summit mit 5 Referentinnen wird am 18. April von 13 bis 18 Uhr stattfinden. Vielleicht möchtest du dich auch noch anmelden? Ich referiere über das Thema "Von Null bis Amazon-Bestseller".
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Was mich im März besonders beschäftigte
Wenn ich auf den März zurückblicke, sehe ich, wie vielfältig er war. Vor allem der Einzug des Frühlings ist die schönste Sache, die ich hier betonen darf. Als ich nach der didacta über eine Woche krank war, und danach wieder draußen war, hat sich alles verändert. Die Bäume blühten, die Tulpen und Narzissen standen in voller Pracht, die ersten grünen Knospen an den Sträuchern waren zu sehen. Ich liebe den Frühling. Denn es hat etwas von Neubeginn. Alles duftet, die Luft wird wärmer und die Sonne kräftiger. Einfach eine grandiose Jahreszeit.
Meine drei schönsten Blogartikel im Februar
Ausblick auf den April 2026
Der April ist nach Ostern wieder voller Aktivitäten. Ich freue mich auf das Blog-Summit Blogarella, aber auch auf eine Reise nach Horb im Neckar. Dort ist das Jahrestreffen von The Content Society von Judith Peters. Ich werde dort zwei Barcamps anbieten, einmal zu Selfpublishing und einmal zu Hochbegabung. Das wird sicher spannend. Vor allem freue ich mich darauf, die Menschen, die ich sonst nur online sehe bei unseren Co-Bloggings, auch einmal live und in Farbe zu sehen.
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