Mein Lieblingsmonat Juli war wunderbar ruhig, und so konnte ich mich größeren Projekten widmen, die sonst zu kurz kommen. Warum der Monat mein Lieblingsmonat ist? Susanne hat Geburtstag, und das darf gefeiert werden. Aber nur ganz klein, denn im Grunde genommen habe ich in diesem Monat die Reset-Taste gedrückt. Meine Kunden sind im Urlaub und ich genieße den Blick in den Kalender, in dem für die nächste Woche kein einziger Termin steht. Das ist Erholung pur. Aber trotzdem gab es ein paar Highlights.
Ein Frühstück mit einer Freundin im BeZett
Anfang Juli traf ich mich mit einer Freundin im BeZett in Sinn. Das ist ein großartiges Restaurant, welches immer wieder im Wandel ist. Sowohl von der Dekoration als auch vom Angebot. Aus diesem Grund ist es einfach großartig dort. Ein freundliches Team, leckeres Essen in guter Qualität und viel Platz. Also war ich mit Katrin mal wieder dort frühstücken und habe mich gefreut, dass mein "Be-Egg-Burger" immer noch auf der Karte war. Ich liebe ihn! Ich freue mich schon auf das nächste Mal!
Klick einfach auf die Bilder, um sie dir ganz anzusehen.
Ausräumen und Ausmisten
Unser Sohn hat einen zweiten Raum beansprucht neben seinem Zimmer. Dort hat er sich ein kleines Heimkino eingerichtet. Doch zu diesem Anlass mussten viele Dinge weichen, die sich über Jahrzehnte in diesem Raum, welches eine Kellerbar war, angesammelt hatten. Wir sind ein Drei-Generationen-Haus, daher kommt da einiges zusammen. So haben wir einiges verkaufen können, aber auch vieles zur Tafel gebracht. Natürlich ist auch einiges in der grauen Tonne gelandet.
Und hier kommt meine Leidenschaft für alte schöne Dinge ins Spiel. Denn unter den Schätzen waren auch alte Kaffeeservices. Wenn ich Platz hätte, würde ich sie mir eine schöne Vitrine stellen. Aber es ist ja nur ein Auszug von den Dingen, die wir noch so haben. Also habe ich sie auf Kleinanzeigen eingestellt. Bisher ohne Erfolg. In der Nähe haben wir ein Café, welches Ihr Angebot auf solchen Services serviert. Doch die haben auch schon den ganzen Keller von solchem Geschirr voll stehen. Schade. Mal sehen, was wir damit machen. Bei Interesse kommentiere gerne den Beitrag.

Ein neues Lebensjahr beginnt - mein Geburtstag
56 Jahre sind jetzt nicht so spektakulär und irgendwie war es auch ein Tag wie jeder andere. Tatsächlich mache ich mir, je näher ich den "60" komme, mehr Gedanken darüber, wie es beruflich weitergeht. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls hat mein Mann mich Abends zum Essen eingeladen. Weil unsere Lieblingspizzeria geschlossen hatte, sind wir spontan nach Wetzlar gefahren. Dort saßen wir in einem Biergarten bei Flammkuchen und Radler und haben den Blick auf die Lahn genossen. Das Schöne war, dass wir noch ein befreundetes Paar getroffen haben, und so wurde der 2-stündige Aufenthalt einfach mal auf 4 Stunden verlängert. Blöderweise hatte ich kein Handy mit, um Fotos zu machen. Ja, sowas gibt es auch.
Am nächsten Tag erhielt ich ein großes Paket. Eine Kundin hatte mir einen riesigen und wunderschönen Blumenstrauß zukommen lassen. Da ich Lilien liebe, hat sie mir Inkalilien zukommen lassen. Pink, gelb und weiß. Während ich diesen Artikel schreibe, steht dieser 9 Tage alte Blumenstrauß immer noch in seiner vollen Pracht neben mir. Ein wunderschöner Blickfang!
Was im Juni 2026 sonst noch los war
5 Online-Abende für Hochbegabung und Underachievement
Aufgrund von wenigen Terminen habe ich die freie Zeit genutzt und endlich mal ein eigenes Online-Angebot ins Leben gerufen: "5 Online-Impuls-Abende: Hochbegabung & Underachievement verstehen". Ab dem 30. September geht es für 5 Wochen los mit Themen rund um Hochbegabung und Underachievement. Meine Zielgruppe sind Eltern und Lehrkräfte. Wenn du mehr erfahren möchtest, schau gerne hier. Die Abende sind einzeln, aber auch im Paket buchbar.
Zahlen, Daten, Fakten
- Mein YouTube-Kanal zu Hochbegabung und Underachievement hat die 400er-Marke überschritten und so freue ich mich über 415 Abonnenten. Das sind 32 mehr als noch vor einem Monat!
- Meine Besucherzahlen auf der Website sind ein wenig rückläufig, wobei die Impressionen gestiegen sind. Ich habe mich darüber mit Claude unterhalten. Es liegt u. a. auch an den KI-Suchergebnissen. Daher habe ich im Juli damit begonnen, meine Blogartikel zu optimieren. Das macht wirklich Spaß! Die Essenz ist: Allgemein brechen die Zahlen bei vielen Bloggern aktuell ein. Die wichtigste Zutat in den Blogartikeln ist daher Persönlichkeit und Storytelling. Davon habe ich glücklicherweise bereits jede Menge in meine Blogartikel eingebracht.
- Ich durfte ein Interview mit Anne Heintze führen für ihren Vielbegabungskongress der HOCHiX® Akademie. Dieser findet Anfang September statt. Hier findest du alle Termine mit mir. Denn auch dafür habe ich im Juli eine Extra-Seite angelegt.
Was mich im Juli besonders beschäftigte
Meine Wechseljahre haben mich in diesem Monat besonders beschäftigt. Eigentlich wollte ich nach 8 Monaten schon den Sekt kaltstellen in Vorfreude auf die Menopause. Doch wurde meine Auszeit schmerzhaft unterbrochen. Ich war zwei Tage komplett ausgeschaltet und es dauerte danach noch ein paar Tage, bis ich wieder auf dem Damm war. Ehrlich gesagt, frustrierte mich das auch ganz schön. Aber ich habe auch hier wieder gelernt, dass die Tiefs dazu da sind, Schwung für das neue Hoch zu holen.
Nach ein paar Tagen kamen die Motivation und der Tatendrang zurück und ich konnte mich wieder anderen Dingen widmen. Also dann, die Uhr ist wieder auf Null gestellt, und ich hoffe, dass ich in einem Jahr kurz vor meinem 57. Geburtstag die Sektkorken knallen lassen kann.
Meine drei schönsten Blogartikel im Juli
https://susanneburzel.de/schulpflicht-statt-bildungsteilhabe/
https://susanneburzel.de/holschuld-eltern-bei-twice-exceptional/
https://susanneburzel.de/unerkannt-hochbegabt-und-weiblich/
Ausblick auf den August 2026
Ich spüre schon jetzt, wie wieder Leben in alles kommt. Nach einem doch sehr ruhigen und auch entspannten Monat startet der August zwar auch erst noch ruhig, aber die ersten Termine kündigen sich an. Trotzdem werde ich im August endlich mein nächstes Buch beginnen. Das habe ich mir fest vorgenommen.
Besonders aber ist meine Vorfreude groß im Hinblick auf eine Lesung. Denn ich darf bei IRESA vor Mitarbeitenden der Jugendhilfe unsere Geschichte erzählen. Das ist einer der Orte, an denen Sensibilisierung zu Hochbegabung, Underachievement und Schulabstinenz so wichtig ist. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich hier wirken und hoffentlich auch etwas bewirken kann. Hier gibt es weitere Infos.



























